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Die Handschriften des Klosters Weingarten
Entstehung
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AnDie einzelnen Fächer.

* n den eben erwähnten Handschriften des 12. Jahrhunderts. Unterden Kommentatoren treten uns fast alle bekannten Namen entgegen:Ambrosius, Ansolmus, Augustinus, Beda, Chrysostomus, Gregorius,Hieronymus, Ilonorius Augustodunensis, Innocentius V, Isidorus Hispa-| e nsis, Nicolaus de Lyra, Faterius, Petrus Oomestor, Petrus Lombardus,"abanus Maurus, Sedulius Scotus, Simon de (Jremona, Walafridus8tratu8.

Ein kleines Fach birgt die Littera C; es sind nur 6 Handschriften,die aber nicht blofs durch ihr Alter, sondern auch durch ihren Inhalt,die Canon es der Konzile, von hohem Werte sind. Dem Haupt-torscher auf dem Gebiet des kanonischen Rechtes, Maassen, unbekanntgeblieben, sind sie von Schulte nach ihrer Bedeutung erkannt worden.Am wenigsten wichtig ist vielleicht die erste, die auch dem Inhaltna ch in der zweiten nochmals vertreten ist; letztere selbst aber istvon Wert für die Untersuchung der Entwicklung des kirchlichen«echtes in Deutschland; die dritte für diese Entwicklung in derKirche überhaupt; die vierte durch die Urkunde am Schlufs; dieletzte bringt einiges Neue für die Zeit Heinrichs IV.

Wieder eine ziemlich grofse Anzahl von Handschriften, 83 Stücke,n mfafste das Fach D, das der Ho miletik gewidmet gewesen zuj* ei n scheint. Und auch hier wieder verdankt eine grofse Mengederselben dem Kloster selbst ihre Entstehung; besonders viele wurdenwieder im 12. Jahrhundert geschrieben, in welchem offenbar in derSchreibstube des Klosters eine aufserordentlich rege Tätigkeit geherrschthat - Auch Miniaturenschmuck tragen manche Stücke, allerdings nicht80 häufig und so prächtig wie in den Fächern A und B. Wissen-schaftlicher Forschung hat dieses Fach bis jetzt anscheinend keineDl enste leisten können.

Aehnlich liegt der Fall bei dem etwas kleinerem Fach E mit 60Hummern, das offenbar die Dogmatik vertritt. Ihre Blütezeit scheintetw 'as später zu liegen, denn die Mehrheit der Handschriften stammtj* 8 * aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Entsprechend dem trockenerenbt °ff ist hier die Buchkunst so gut wie gar nicht vertreten.

Sie fand dafür wieder eine um so reichere Stätte in dem grofsen,*1° Nummern enthaltenden Fache F, das der Liturgik gehört.*" e . r kann die künstlerische Ausstattung wieder wohl wetteifern mitderjenigen, die die beiden ersten Fächer gefunden haben. Und häufigtritt u n8 aucn jjj er w ; e( j er die Tätigkeit von Weingarten selbst ent-gegen im Niederschreiben wie Bemalen von Handschriften, besonderslm 12. und 13. Jahrhundert. Aus all dieser reichen Fülle von MissalenUnd Brevieren hat die Wissenschaft wenig Ausbeute finden können,ast allein sind zu nennen 55 und 58 wegen ihrer deutschen Stücke,lehr Nutzen zog die Geschichtsforschung aus den Kaiendaren undNekrologen, welche vielen Handschriften dieses Faches beigegeben sind;Vgl 6 , 17, 18* 26 und 45.

Das eigentliche Fach der Geschichte, vorwiegend der kirch-lcue n, enthält Littera G mit 53 Stücken. Hier finden wir wieder eine