Druckschrift 
Die Handschriften des Klosters Weingarten
Entstehung
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1. Die Handschriften der Bibliothek.

Vorbemerkung.

Die Einreihung der Handschriften erfolgte nach den alten Signa-turen; wo solche erhalten waren, nach diesen, wo sie fehlten, nachihrer Ergänzung aus Bommers Katalog. Wo sich Verschiedenheiten^wischen erhaltenen Signaturen und Bommer ergaben, wurde diesbemerkt. Ebenso wurde angedeutet, wo eine Einreihung fraglich war.Die Signaturen wurden übrigens nicht in der Form, wie sie auf denam unteren Teil der Rücken aufgeklebten eirunden Schildchen auf-geschrieben sind 1 ), z.B. -3~i sondern aus auf serlichen Gründen mit der

^ahl neben der Litera wiedergegeben, also A 1.

Handschriften, für welche keine Signatur festgestellt werden konnte,g ind im Anhang aufgeführt.

Die Angaben, ob folio, 4° oder 8°, wurden im Anschlufs anBommer beibehalten, da die Reihenfolge der Handschriften durch dieMarse bestimmt ist.

Die aus den Handschriften entnommenen, in Kursivschrift ge-eckten Angaben beziehen sich auf Schreiber und Besitzer dereinzelnen Handschrift und geben Beiträge zur Geschichte derselben.D abei ist vor den Jahreszahlen 1628, 1630 usw. überall als Ergänzungzu denken: Monasterii Wcingartensis.

Die Benützung von Handschriften ist, soweit sie bekannt war,ang e g e b en Freilich werden diese Angaben lückenhaft sein. Sindj a doch auch die heutigen Kataloge unserer Bibliotheken in dieserEinsicht meist sehr unvollständig. Wohl wurde dazu manches nach-getragen, doch mag vieles noch entgangen sein. Wenn eine Hand-schrift gedruckt ist, wurde im allgemeinen der grundlegende Druckangegeben, z. B. für die Liederhandschrift der Abdruck in der Biblio-thek des literarischen Vereins in Stuttgart, für andere die Veröffent-J 'chung in den Monumenta Germaniae historica. Weiterhin erfolgte,meistens auf solche Erstveröffentlichungen zurückgehende Abdrückeßinzelner Stücke alle nachzutragen, hätte zu weit geführt. Ebensow urde für solche in der Literatur viel berührten Stücke manchmalais Literaturangabe nur die neueste Behandlung angeführt.

1) Vgl. Adolf Schmidts Beschreibung im Zentralblatt für Bibliotheks-Wese n, 1905, S.264.