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Ob er dem Wasser widersteht, oder leicht Feuch-tigkeit anzieht, läßt sich erfahren, wenn er an-gefeuchtet oder an einem feuchten Orte viel schwe-rer wird — oder man benetzt ihn mit Scheide-wasser oder einer andern scharfen Säure, inmmt«ine Bürste von Draht, oder einen stumpfen Be-sen, und beobachtet, ob sich der Stein leicht zer-kratzen läßt und vielen Schlamm macht.
Wahl der Granzzeichen bei verschied,nem Boden.
Obgleich aber Steine die dauerhaftestenkünstlichen Gränzzeichen sind; so können sie do chnicht überall dazu angewandt werden. Denn woder Boden zu naß, sandig und locker ist, z. B.in feuchten Wiesen, niedrigen Brüchen, in tie,fen Mooren oder sandigen Gegenden, versinkendie Steine im Moder, oder fallen um, daß mansie nicht sehen und sogleich finden kann; auch imleichten Sande, welchen der Wind forttreibt, wer-den die Gränzsteine bald verwehet und unkenntlichgemacht. Daher können Steine zur Gränzbe-zcichnung nur allein da, wo der Boden hartund grundfest ist, gebraucht werden ; wo hin-gegen der Boden nicht die gehörige Festigkeithat, sind Säulen von Eichen- oder Kiefern-