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und Kostenaufwands von Menschen bewerk-stelliget werden; letzteres aber gehört entwederunter die seltensten Fälle, oder die Veränderunggeschieht allmählich und unmerklich.
Die natürlichen Gränzzeiehen haben vor denkünstlichen auch noch den großen Vorzug, daß' sie fast gar keine Mühe und K-sten verursachen,dahingegen die Unkosten der letzter» sich zuweilensehr hoch belaufen, zumal wenn die Granzcn >weitlauftig sind und die Steine von weit ent- lfcrnten Orten herbey geholet werden muffen; sdaher denn auch Key diesen das Geschäft derGränzregulirung selbst, weit mehr Arbeit, Zeit iund Mühe, mithin auch mehr Kosten erfordert,als bey den natürlichen Gränzeu, wo man mit !dem Geschäfte weit eher zu Stande kommt.
Gewöhnliche Granzzelchen bep den
Aus angeführten Ursachen sind auch in altenZeiten zwischen Reichen und Landern, die Flüsseund'Gebirge durch Verträge, Vergleiche, durchEinwilligung der Völker re. zu Gränzscheidungengewöhnlich angenommen worden *), und es wer-den auch noch jetzt bey neuen Gränzbestimmungen
*) 2os. 18. IS.
§. 10
Landesgr a n; c n