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meist Berge, Thäler, Wälder, Flüsse oder anderedergleichen bedeutende Marken gewählt, und wodiese nicht hinreichend sind, sucht man durchgerade Linien zwischen ansehnlichen und größten-teils bekannten Gegenständen, als Städten,Dörfern rc. das übrige zu ergänzen.
Auswahl der n atürlichen Gränzze i ch e n.
In alten Zeiten hat man gewöhnlich die na-türlichen Gränzzeichen den künstlichen vorgezo-gen; dieß ist jedoch ohne alle Auswahl und Be-rücksichtigung geschehen, weshalb sich noch vieleLandes-und andere Gränzen finden, die durchBäume, öffentliche Straßen, Landgraben, Pri-vatwege, Fußpfade rc. vermarket sind. Alleindie Zeichen, so man den Bäumen einzuhauenpflegt, können theils von der Rinde leicht über-wachsen und ausgelöscht, oder doch oft sehr un-kenntlich gemacht werden.
Oeffcntliche Straßen, wenn es nicht Chaus-seen sind, werden oft verändert und vergrößert,welches Unordnung der Gränzen und Verminde-rung des Eigenthums nach sich zieht.
Noch weit unsichrer sind Privatwege. Oftwerden sie völlig verlassen und ganz neu ange-legt. In den ersten Jahren kann man jenezwar noch erkennen, bald aber sind sie verwach-