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krumlinigt fortlaufen, und bey den Berge» diewahre Scheidung »ach dem Abläufe deS Regen-wassers kaum mit einiger Gewißheit auszumit-tcl» ist. Es scheine» daher in dieser Rücksicht diezu Gr »zzeichen gewählten Steine vor den Granz-flüssen und Bergen einigen Vorzug zu haben,indem man überden Mittelpunct zweier Gränz-steine weit leichter, mit größerer Geschwindig-keit und mathematischer Gewißheit Ry entstan-denen Streitigkeiten die wahre Scheidelinie ab-stecken kann. Erwägt man hingegen, daß diekünstlichen Gränzzeichcn heimlich und weit leich-ter von den Menschen verrückt und vernichtetwerden können, als die natürlichen; so wird derVorzug der natürlichen Gränzen, wegen ihrergrößer» Unveranderlichkeit und Dauerhaftigkeit,vor dem künstlichen, nicht wohl zu bestreitenseyn.
Freylich können auch die Grenzflüsse durchAndauung von einem Ufer abgetrieben und ge-zwungen werden, ins andere Ufer einzugrcifen;sic können auch durch andere Umstande ihrenLauf verändern. Die Spitzen der Gränzber»ge, da, wo sich das Regcnwasser schei-det, können sich senken, oder durch Waffergüssemit der Zeit abgespület werden; aber alles die-ses kann doch nicht heimlich und nicht so leichtgeschehen, sondern nur mit großem Kraft-