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Landgraben und Landwehren geben recht guteGränzcn, wenn sie ein starkes Prosit oder star-ke Anlage haben und stets gehörig aufgeräumtund m gutem Zustande erhalten werden; als-dann aber sind sie zu kostbar und nehmen auchHey einem fruchtbaren Boden eine bedeutendeFläche ein, die außerdem besser benutzt werdenkönnte. Sind sie aber klein und flach, so gebensie nur eine unzuverlässige Gränze.
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LandeSgranzzciche >r überhaupt.
Granzzeichen, so zu Landesgränzen genom-men werden, müssen, um selbige von den übri-gen Gränzen desto besser zu unterscheiden, groß,ansehnlich und hervorragend seyn. Zu dem ^Ende nimmt man Flüsse, Berge, sehr große ;Steine oder Säulen rc. dazu, welche von Dauerund Beständigkeit und nicht sehr der Verände-rung unterworfen sind.
Hat man zu den Landesgranzen Flüsse undBerge gewählt, und cs entstehen wegen der Lan-deshoheit, wegen der Fischercy und andrer Was-sernutzungen, wegen Bildung von Inseln rc.Streitigkeiten; so ist es zwar sehr schwer, die !wahre gedachte Gränzlinie auf der Mitte dcSFlusses oder höchsten Spitze des Berges abzustc-cken, indem selbst große Flüsse gewöhnlich sehr