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uet, die man lermmgiia nannte, und welcheOvidius IHt. !_jh. 2. v. 640 etc. sehr um-ständlich beschreibt.
Der Gränzgott war ebenfalls im Capito-lium zu Rom aufgestellt, damit die Obrigkeitein wachsames, scharfes Auge auf die Gränzenhaben, nichts übersehen und den betreffenden Par-teyen gehörig Recht ertheilen sollte.
Zu Anfänge verehrte man den Gränzgottdurch dargebrachte Früchte und wohlriechendeSachen, ohne ihm Thiere zu opfern, weil esfür sträflich gehalten wurde, ihn mit Blut zubeflecken, indem er allein dazu diene, blutigenunrechtmäßigen Tätlichkeiten, allen unbefug-ten Angriff auf fremdes Eigenthum vorzubcu-gen und sie zu verhindern. Als aber die Genüg-samkeit der Römer sich verminderte, und dage-gen die Vergrößerungssucht bey ihnen aufkeimte;da sie fremde Länder uach und nach an sich brach-ten und die ganze Erde zu unterjochen suchten; damußte sich auch ihr Gränzgott blutige Opfer ge-fallen lassen.
Bey Aufrichtung der Mark- oder Gränz-stcine, waren bey den Römern besondere Cere-