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gel an Arme wollte män audeuten, daß derjeni-ge, so an die Gränze käme, sich als lahm undohne Hände betrachten müsse, keine Gewaltthä-tigkcit ausüben, und die Gränzen mit keinemFinger antasten dürfe; sondern alles so verblei-ben müsse, wie es ursprünglich gewesen, undman dem lermino eben so wenig leides thundürfe, als er jemanden thun könne.
Dieser Granzgott lerminus, Oeu8 1er-minu8, soll, wie die Fabel erzählt, eben derjenigeStein gewesen seyn, welchen SaturnuS in der Ge-stalt eines Kindes anstatt des Jupiters fraß. Alser aber auf Befehl des Jupiters alle gefresseneKinder wieder herausgeben mußte, wurde diesemSteine ein Ort auf dem Berge Parnaß angewie-sen. Numa erbauete hernach dem Jupiter ei-nen Tempel auf dem Berge Tropejus. Alle an-dere Götter entfernten sich, nach der Dichtung,gutwillig, nur Terminus allein weigerte sich;daher er auch bald nachher neben dem Jupiter, ineinem und eben demselben Tempel verehret wurde.
Uebrigens standen unter dem Schutze diesesGottes die Gränzen der Aecker, und es wurden ihmzu Ehren gewisse Fest- und Freudentage angeord-