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1 (1777)
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202
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2O2 Sternkunde bey den Aegyptiern.

mir 1461 Religionsjahre ausmachten: so mußte dasSternjahr schon an und für sich um ohngesehr cils Mi-nuten zu kurz werden; und da das Sternjahr überhauptnur etwa zwanzig Minuten länger als das tropische ist:so konnten die Jahreszeiten, welche aus ihren Besiim-mungen folgten, von den; wahren Eintritte derselben nachVerlauf einer Hundsternpericde um nicht mehr als umetwa zehen Tage abweichen. Auf solche Art konnten dieAegyptier wegen des Gebrauchs einer solchen Periode,den Jrrthum, um welchen ihr Jahr von Z65 und ei-nem Viertelskage zu lang war, nicht bemerken.

Hieraus scheint demohngeachket zu folgen, daß dieAegyptier selbst eigentlich weder die jährliche scheinbareBewegung der Sonne, noch angeführtes Fortrücken derSterne beobachtet oder bemerkt haben: denn wäre dasGegentheil wahr: fo hatten sie ohnfehlbar wahrgenom-men, daß weder Sirius noch die Sonne am Ende ge-dachter Periode eben soweit, wie zu Anfänge derselben,von dem Punkte der Frühlingsnachkglciche abstanden.-Es ist also klar, daß sie ihre astronomischen Kenntnisse,die sie schon 2800 Jahr vor Christi Geburt hatten, inder Folge nicht erweiterten. Damals war ihnen dieZeit von einem Viertelstage, welche eigentlich einem je-dem Religionsjahre zugefeHt werden mußte, schon be-kannt. Sie bekümmerten sich niemals um die Bestim-mung des tropischen Jahres: denn sie kannten dasselbenicht einmal; sie verglichen niemals, wie die Bewohnerder ersten Welt, um jene angeführte Svojährige Perio-de zu bestimmen, eine bestimmte Menge von Sonnen-revolutionen mit einer andern Menge von ganzen Revo-lutionen des Monds; und da sie nicht, wie etwa dieJn-dianer,.ihre Zuflucht zu den übrig gebliebenen Monumen-ten der alten Welt nehmen konnten: so erstreckte sich ih-re Kenntniß von dem wahren oder tropischen Jahre frey«»ich nicht sehr weit.

§. n.