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Sternkunde der Persier und Chaldäer, izz
hält man zwar insgemein dafür, daß -Hermes, wel-cher auch Merkurius oder Cham heiße, von Geburtein Aegyptier gewesen sey; die Ursache dieser Meynungist in dem Umstande, daß die Nachrichten von dem ge-dachten -Hermes aus Aegpten gekommen sind, zu su-chen: aber da man, wie gedacht, in der Geschichte ei-gentlich drey Hermes findet: so halten wir bloß den letz-ten,, oder den sogenannten Cham, für den wahrenägyptischen Hermes. Wir wollen einen Versuch wa-gen und sehen, inwiefern sich die Zeit, in welcher ein je-der, von gedachten drey Hermes gelebt haben mag, be-stimmen läßt.
Nach dem Zeugnisse des Manethon lebte der ersteschon vor der Sündsluth. Nun findet man eine alteastronomische Beobachtung, die sich auf den Hellen Sterndes Stiers, auf das sogenannte Ochsenauge, beziehet:und aus dieser Beobachtung erhellet, daß die Länge desgedachten Sterns damals noch um vier Grad vor demPunkte der Frühlingsnachtgleiche fiel: itzt stehet dieserStern schon auf 7s Grad hinter gedachtem Punkte derEkliptik. Also sind die Fixsterne seit dieser Beobach-tung sämmtlich um 74 Grad, ihrer scheinbaren Be-wegung gemäß, gegen Morgen fortgerückt. Rechnetman nun nach: so findet sichs, daß Hermes angeführ-te Beobachtung im Jahre z;6r vor Christi Geburtgemacht haben muß. Män findet übrigens auch nochandere Beobachtungen, die man ebenfalls dem Hermeszueignet: und diese sollen im Jahre 1985 vor dempto-lomäns oder 1846 vor Christi Geburt angestellet wor-den seyn. *
Hieraus lernen wir sogleich alle drey Hermes, odervielmehr die Zeit ihrer Existenz hinreichend kennen. Dererste, welcher vor der Sündflüth lebte, grub die Grund-sätze
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