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Dichtungen geleitet hat und den er im Buch der AbenteuerCgm. 1. f. 17%5 ausspricht:
Wie hie ist vnderschaiden
das mer, hab ich genueg
Mir gelesen in in paiden 1 ,
Welches hab mer volg vnd pessern fueg;
fraw awentewr, nacli dem wollt ich mich richten.
doch kains in seinem werde
Will ich mit disem mere gar vernichten.In einigen Fällen, in denen die Quelle eine fortlaufendeErzählung ist, erlaubt er sich auch eine geschickte kleineAenderung, um den bessern „fueg" herzustellen und magsich um so eher für dazu berechtigt gehalten haben, alsihm mehrfach zwei und mehr in den Einzelheiten voneinander abweichende Darstellungen einer Erzählung bekanntwaren.
Seine Ehrfurcht vor den alten Chronisten und nochmehr seine eigene Unselbständigkeit Hessen im Verlaufeder Arbeit weitergehende kritische Regungen nur schweraufkommen; im Anschlüsse an die Polemik, die sich bereitsin den Quellen vorfand, wagte sich aber seine Oppositiongegen eine Darstellung einzelner Chroniken doch mehr undmehr hervor. In no. 75 (Abraham ist nicht erster Fürstvon Oesterreich gewesen) und 183 (Otto von Freising'sAnsicht über die Abstammung von Ornold und Wernherwird für weniger beglaubigt bezeichnet) ist die Polemikvollständig Ebran entlehnt.
Zunächst regen sich bei Füetrer Bedenken gegenüberden Quellen von poetischer Form; die Bertasage wird nurunter Ablehnung jeder Garantie für ihre historische Wahr-heit (no. 122) erzählt. Ebenso wird wenigstens der zweiteTeil der Geschichte von Herzog Ernst, seine abenteuer-liche Fahrt in's Morgenland, als unverbürgt unterdrückt(no. 202), und die Entscheidung über die Wahrheit derGeschichte von Ludmillas Verlobung wird ausdrücklich den„Weiseren" anheimgestellt (no. 230). Dabei pflegt Füetreraber nicht zu unterlassen zu betonen, dass er sich nicht
1 Gemeint sind Albrecht von Scharfenbergs Merlin und die „Kronickvon priton tt (Godofredus Monemutensis, Historia reguni Brilanniae).