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Bayerische Chronik
Entstehung
Seite
XXI
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1 ,7. 0 Got, das Ich der reichenArbait mich vnndter xoindt,Daz mag man mich geleichenVon allem recht ann wytzen für ain kindt,Die do spilen gend mit yeren docken.Gar sunder veder chengelWill ich von neste vnnd von hennde flocken.

8. Ob ich nun also hanndel,Mein arbait misse prauchVnd thorhafticlich wanndel,

In der vinster über die storren struuch,

So mag man spotten mein von allem rechten.

Darumb mag ichs lassen nicht:

Nun weicht all vmb; ein plinder, der will vechten!

9. Doch sey in gottes namenDer arbait mein begunnen!herr, deiner künsten samen

in mein hertz, vnnd den uil dürren prunnenMit genaden jluz penetz Vnd, auch er feuchte!Maria, aller enget fraice,Mein tunckels hertz mit künsten mir erleuchte!

3. Seine Chronik.Bayerische Chronik, im Auftrage Herzog Albrechts IV.U78 begonnen und am 3. Juli 1481 durch die Beifügungdes Nachwortes beendigt.

HI. Handschriften der Bayerischen Chronik 1 .

A. Handschriften der ursprünglichen Gestalt.

1. T. Tegernseer Hs. Ogm. 225. Papier. Folio. Heiz-decken mit gepresstem Lederüberzug, auf dem bei der

r , ' Vgl. hiezu: Aretin, Litterärisches Handbuch für die bayer.yeschichte I, 161 ff. München 1810. Kluckhohn, Forschungen zuracutschen Geschichte VII, 210. Göttingen 1867. Schon früher wurdeneinzelne Stücke der Chronik abgedruckt von Aretin. Aelteste SageÜber die Geburt und Jugend Karls des Grossen, München 1803, S. 105 ff.R U1 t hmann ' Oberbayerisches Archiv V, S. 48 ff. München 1844.,,ckinger, Ueber ältere Arbeiten zur bayerischen und pfälzischen^escluchte. Kg! bayerische Akademieschriften 15, I, 179 ff III, 197.München 1879. 1880.