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Bayerische Chronik
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LXXXIV
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LXXXIV

abfällige, scharfe Kritik, welche er in den Randglossen vonW an Füetrer übt, lässt es begreiflich genug erscheinen,dass er ihn in seiner Chronik nicht als Gewährsmann nennt.Es könnten wohl noch einige Werke angeführt werden,die von Füetrer beeinflusst sind ; meine Kenntnisse reichenhiefür nicht aus. Auch ist es nicht leicht, in jedem Fallezu entscheiden, ob eine Stelle auf ihn oder auf Arnpeckzurückgeht, der ein Hauptvermittler des Inhalts vieler Teileder Füetrerschen Chronik für die spätere Zeit gewesen ist.

IX. Grundsätze für die Ausgabe.

Das Handschriftenverhältnis (S. XXIX) bringt denHerausgeber in einige Verlegenheit. T steht dem Originalam nächsten; aus sämtlichen übrigen Handschriften lässtsich die Lesart von x konstruieren, welche derjenigen vonT gleichwertig gegenübersteht. Sind beide Lesarten anund für sich richtig, aber von einander abweichend, undführt der Ausdruck in der Quelle nicht zur Entscheidung,so bleibt die Lesart des Originals fraglich. In solchemFalle habe ich möglichst das Sprachmaterial der gesichertenStellen, unter Beiziehung von Füetrers Dichtungen ent-scheiden lassen und mich, wo alles versagte, an T gehalten,das, von Auslassungen und Flüchtigkeitsfehlern abgesehen,doch den ursprünglichsten Text bietet.

Um die Lesart des Originals zu konstruieren, habe ichbeständig T, P und AV vor Augen gehabt und in denVarianten zitiert; wo es nötig schien, sind auch alle andernHandschriften zu Kate gezogen worden. Für die Zusätzein z dienten 13 und W; wo hinter einer Lesart z steht,lesen diese beiden Handschriften so. Für die fehlendenStellen in W mussten S und L eintreten.

Das inhaltlich genau mit den Quellen Ueberein-stimmende ist in kleinem, das Abweichende und nichtquellenmässig Belegte in grossem Drucke wiedergegebenworden.