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Bayerische Chronik
Entstehung
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XXXIV
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XXXIV

von P. Ferner ändert H gern die Form der Sätze, lässteinzelnes weg, um es oft an anderer Stelle, zuweilen inerweiterter Form, zu bringen. Veraltete Wörter werdendurch offenbar geläufigere ersetzt, so wird aus werten krieg188,9. sein leben versleissen sterben 203,23. als das nichtverfieng als es aber nicht sein mocht 204,23. an stundvon stund an 205,30. tvidermuet vnwillen 205,32. grebdegrebnüss 206,36. Dabei laufen auch Fehler mit unter:gemaget wird genaigt gelesen 202,25. Auch diese Handschriftzieht Aventins Randglossen in den Text.

V. Die Quellen 1 .

a) Von Füetrer angeführte und direkt oder indirektbenutzte, nachweisbare Quellen.

1. Jakob Twinger von Königshofen 2 ist ge-meint mit den Zitaten ain teutsche Cronick 172,34. dy hystorj30,3. 20. Seine Chronik ist von dem Beginne der FüetrerschenDarstellung bis 182,29 sehr stark ausgenutzt und zwar,wie es scheint, in der Form des Textes B.

2. Hans Ebran von Wildenberg, Chronik vonden Fürsten von Bayern 3 hat Füetrer, wie schon ausder von Roth festgestellten Zeitbestimmung hervorgeht,nur in der Fassung HW vorliegen können, welche gegen1479 vollendet wurde. Trotzdem finden sich bei Füetrereinige Sätze, welche sachlich mit der zweiten Redaktionvon Ebrans Chronik J übereinstimmen, deren Vollendungauf ca. 1490 anzusetzen ist. Es ist nicht zu entscheiden,ob Füetrer die gleiche Quelle benutzt, vielleicht auchgeradezu die Vorlage Ebrans erhalten hat (vgl. unten 186,10)oder ob Ebran an diesen Stellen Füetrers Chronik für seinespäter ausgearbeitete zweite Fassung J benutzt hat. Dieeinzigen Stellen von Bedeutung finden sich 15,1-7, und da

1 Mit einem Sternchen bezeichnete Quellen sind nur für die 2. Be-arbeitung z benutzt worden.

1 Städtechroniken VIII. IX.

3 Ed. Roth, Quellen u. Er. z. bayer. u. d. Gesch. II, 1.