Druckschrift 
Bayerische Chronik
Entstehung
Seite
XXVIII
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Aventins sind eingetragen und, wo der Schreiber dieWorte nicht zu entziffern wusste, hat er sie ziemlich getreunachgemalt.

8. L. Hdschr. Lindauers. Cgm. 1590. Papier. Folio.Cartondecken mit Ueberzug von rotgefärbtem Pergament.201 Blätter, auf deren erstem steht: Ex libris Georij Lindauer .et Ämicorum. Bl. 194 ist vor 198 gebunden. Das letzteBlatt enthält noch 2 1 / 2 Zeilen.

Diese Hs. mit kursiver Schrift von einer einzigen Handbeschrieben, ist eine ziemlich genaue Abschrift von W inseiner vollständigen Gestalt, so dass sie mit S zur Ergänzungder verlorenen Stellen dient.

9. IL Hdschr. des kgl. geh. Maus- und Staats-archivs, München. Manuscriptensammlung no. 31, be-schrieben von Rockingor, Ueber ältere Arbeiten zurbayerischen und pfälzischen Geschichte. Abhandlgn. d. k.bayer. Akademie, phil.-hist. 14, Abt. LH. S. 39 ff. IT), I,179 ff*. III, 142143; 197 ff.

Die Hs. zeigt am Rande eine Numerierung der Personendes bayerischen Stammes offenbar zum Zwecke der Ausführungeiner genealogischen Tafel. Die vollständige Hs. W liegtzu Grunde; doch ist P nebenher verglichen und benutztworden. Auch sind die einzelnen Abschnitte oft zusammen-gezogen und ein neuer Absatz an anderer Stelle gemachtworden. Manche Abschnitte sind etwas umgearbeitet, andereweggelassen worden; einige sind neu eingesetzt und zwaisind weitaus die meisten von ihnen Aventins deutscherChronik entnommen. Man gewinnt den Kindruck, der Ver-fasser habe den Anschein erwecken wollen, dass er einganz neues Werk selbständig ausgearbeitet habe.

NB. Ueber die Hs. des kgl. geh. Haus- und Staats-archivs, Mscr.-Sammlg. no. 22 vgl. unten Abschnitt VTÖ-

IV, Handsehriftenverhältnis.

Das Ergebnis der Untersuchung stelle ich an die Spitzeund führe nachher zur Erhärtung seiner Richtigkeit einegenügende Auswahl beweiskräftiger Stellen an. Die grossen