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er einen Hang zum Abenteuerlichen in seiner Chronikverrate.
Seine kleinen kritischen Anläufe berechtigen ihn nichtzum Ehrentitel eines Historikers; aber er ist ein ehrlicher,fleissiger und umsichtiger Sammler, seinem hohen Herrnmit rührender Treue ergeben, und er erkennt das Unzu-reichende seines wissenschaftlichen Urteils in gewinnenderBescheidenheit.
VII. Die Fortsetzungen.
a) Die Bearbeitung und Fortsetzung in z 1 .
Die Fortsetzung, welche in der verlorenen Handschrifthinzugefügt worden sein muss, ist in der Handschrift B inder Hauptsache offenbar unverändert erhalten; so ist auch,obwohl B am 28. Juni 1502 fertig geschrieben wurde, nichteinmal die am 2. April 1502 geborene Susanna im Ver-zeichnisse der Kinder Herzog Albrechts IV. nachgetragenworden.
Es scheint, dass Füetrer eine Ueberarbeitung seinerChronik noch selbst beabsichtigt hat, indem er Randnotizenin einer Abschrift anbrachte und Zettel mit Verweisungs-zeichen einlegte. AVenigstens entsprechen die Zusätze, welcheB und W gemeinsam sind, in Inhalt, Form und Spracheder Ausdrucksweise Füetrers. Auf einem der leeren Blätteram Ende der Handschrift schrieb er sich die beiden Notizenauf, die seine Chronik weiterführen sollten und dieS. 217,3-11abgedruckt sind; noch weiter gegen das Ende schrieb einAnderer unter Weglassung der nicht ganz 5 Monate altgewordenen ersten Susanna eine Aufzählung der KinderHerzog Albrechts IV. Dass Füetrer dieses Kinderverzeichnisnicht geschrieben hat, schliesse ich daraus, dass es so garkeine Rücksicht auf die vorausgehende Chronik nimmt, imStile nicht recht zu Füetrers Ausdrucksweise stimmt unddurchwegs warden statt waren setzt, was bei Füetrer nichtvorkommt und nicht dem Schreiber von B zur Last gelegt
1 S. unten S. 217—218.