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Bayerische Chronik
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Die Chronikvorlage x, die Bertasage und die mitdem Karlmeinet verwandte Vorlage sind aus praktischenGründen bereits unter den Nummern 51 54 besprochenworden.

e) Von Füetrer angeführte, aber in der Chronik nichtbenutzte Werke.

64. Acta apostolorum. Diese Quellenangabe (S. 15,25)wurde nur der Vorlage entnommen.

65. Cronica von Oyger von Tennemarck. Füetrerkannte die mit einer Interpolation aus dem Voyage d'outremer des Lütticher Arztes Jean de Mandeville (zw. 1361bis 1371 verfasst) versehene deutsche Bearbeitung desKomans Ogier le Danois, vgl. S. 116,3 mit Anm. 2.

66. Franciscus Petrarcha wird 4,8 erwähnt undkommt in einem Scheinzitat 53,1 noch einmal vor. Derwohl einzig in Betracht kommende, vielfach Petrarca zu-geschriebene Liber Augustalis stimmt nicht zu der zu belegendenAngabe, die einfach dem Andreas von llegensburg entnommenund zufällig, wie es bei Füetrer oft vorkommt, unrichtiggelesen worden ist.

67. Bischof Otto von Freising wird zwar mehrfachgenannt; dass er aber von Füetrer wirklich benutzt wordensei, ist nicht bestimmt nachzuweisen. Die vorkommendenStellen aus Ottos Chronik sind entweder Ebran oder Andreasvon Eegensburg (vgl. besonders S. 156,23 und Anm. 5)entnommen, oder es handelt sich nur um Scheinzitate.

68. Cronica des brueder Friderich, welches. 157,30angeführt wird, beruht auf einer missverstandenen Stelledes Andreas von Kegensburg, fällt also ganz ausser Betracht.

VI. Anlage der Chronik. Füetrer als Historiker.

Wie sich aus den oben S. XIX mitgeteilten Strophendes Buchs der Abenteuer ergibt, wurde Füetrer durch diewarme Verehrung und Begeisterung für seinen hohen Herrnzur Abfassung seiner Chronik bewogen, wohl kaum, ohne