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unter Benutzung von P alles sorgfältig aus der zu gründegelegten Handschrift W ausschied, was der Fortsetzer demalten Werke Füetrers hinzugefügt hatte, also das weitausBeste von allem beseitigte.
VIII. Benutzung durch spätere Schriftsteller.
Wie sich aus dem Stammbaume auf S. XXIX ersehenlässt, sind in kurzer Zeit eine beträchtliche Zahl von Hand-schriften angefertigt worden, deren Benutzung eine ziemlichstarke gewesen zu sein scheint. Von den Werken, diedaraus schöpften, zähle ich hier auf, was ich mit Sicherheitauf diese Quelle zurückführen kann.
Sie wurde zu einem Auszuge verwendet, der in Cgm. 699vorliegt. Die 4 Teile der Vorrede sind vollständig vor-handen, auch der Text der Chronik ziemlich genau bis 26,1der Ausgabe, worauf ca. 5 Zeilen leer gelassen sind. Dasfolgende Blatt, das achte, ist herausgeschnitten worden.Offenbar war ursprünglich die Herstellung einer Abschriftbeabsichtigt. Es schliesst sich, von anderer Hand geschrieben,ein immer dürftiger werdender Auszug aus der Chronik bisauf Karl d. Gr. fol. 9—Gl b an, worauf die Chroniken von„Scheuern", fol. 6U»—69 a , und diejenige von „Andex",69 b —85 u , folgen. Der Schreiber fügt hinzu: „Ü wie froeich was, do ich des büchs (--= buechs) eyn enden sach. ttFol. 86- 118 a werden durch die Chronik des „Conrad Dingk-mut zw Vlrn" eingenommen, die am 12. Januar 1483 fertigwurde. Hinzugebunden sind noch genealogische und andereNotizen über fürstliche Personen fol. 115-149*. Für denAnfang der Handschrift, wohl auch für den Auszug ist dieHandschrift y benutzt worden.
Der Stammbaum vom Jahre 1501, auf welchen sichdie erläuternde, bei N. Wurm in Landshut gedruckte Chronik(= Cgm. 1601, fol. 1—19) bezieht, ist wohl auf Grund vonFüetrers Chronik entworfen worden. Es genügt hiezu aufKiezler, Turmairs Werke III, 569 ff. und Lei dinger,Chronik und Stamm der Pfalzgrafen bei Rhein und Herzögein Bayern 1501 (Strassburg 1901. Heitz) zu verweisen.