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Fürsten gefunden. Von da stammen einerseits die Gründervon Tegernsee (no. 82—89), anderseits Pippinus und KarolusMarcellus (no. 89—104), von dessen Geburt und Kämpfennun ausführlich gesprochen wird, offenbar gestützt aufGaribald, der besonders französischen Ueberlieferungen folgte.Die Bertasage (no. 120—141) wird eingefügt (durch die2. Bearbeitung aber ausgemerzt), und die Taten Karls desGrossen, besonders nach der Karlmeinetquelle, dem Pseudo-turpin und dem Rolandsliede erzählt, führen wieder aufden bayerischen Herzog Thassilo (V.). Karls Sohn Karolomanus(no. 175—184) wird Stammvater des bayerischenFürstenhauses, indem sein Sohn Ornolfus als Vater Ornoldsund Wernhers von Scheyern erscheint, von denen erstererdas Herzogtum, letzterer die Pfalz besitzt. Von Ornoldgeht das Herzogtum an seinen sächsischen SchwiegersohnHeinrich über, so dass die sächsischen Kaiser auch zumbayerischen Stamme gerechnet werden. Wernhers Sohn Otto(no. 188) wird der Stammherr der Witteisbacher undregiert die Pfalz; sein zweiter Sohn Egkhart, Graf zuScheyern, verrichtet grosse Taten bei der Eroberung Jeru-salems.
In die den Quellen entsprechend ziemlich verwirrteDarstellung mischen sich Geschichten von Klostergründungen ;dann folgt die Geschichte Kaiser Heinrichs I. (no. 195),unter dessen Sohn Otto durch Heinrich (den Löwen) vonBraunschweig München (no. 198) gegründet wird. HeinrichsSohn Ernst, der Held der Sage vom Herzog Ernst, bautes dann fertig. Nach der Behandlung der sächsischen undfränkischen Kaiser folgt die Genealogie der NachkommenOttos von Amertal (no. 211) und die Geschichte der Hohen-staufen, besonders Friderichs II. (no. 215—216). Erst nachherwird von Heinrich dem Stolzen gesprochen, und als seinSohn erscheint nochmals Heinrich (der Löwe), den Füetreroffenbar nicht mit dem Gründer von München identifiziert.
Mit Otto von Dachau (no. 229) kommt wieder Klar-heit in die Darstellung. Seine Nachkommen, unter denenLudwig dem Bayer (no. 243 — 265) besondere Aufmerksamkeitgeschenkt wird, werden, nachdem die Abstammungsverhält-nisse kurz dargelegt sind, nach Generationen besprochen,