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Bayerische Chronik
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LIX
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LIX

Peter nachzuweisen, dessen Chronik in Betracht kommenkönnte 1 .

Ob Füetrer Peters Chronik selbst benutzte oder seineZitate nur dem Garibaldus entnommen hat, ist nicht zuentscheiden.

d) Von Füetrer nicht angeführte, aber benutzte Quellen,die einen Schluss auf ihre Form zulassen.

60. Verlorene Münchner Annalen. Einige auf diebayerische Geschichte bezügliche Notizen zeichnen sich ab-weichend von der Form der übrigen Nachrichten durch sogenaue Einzelheiten, namentlich Zeitangaben aus, dass siewohl einer einzigen und zwar recht guten Sammlung kurz-gefasstor Annalen zuzuweisen sind. Dahin gehören derStreit wegen der Brücke zu Föhring in no. 198 und 200Schluss, die Richtung zwischen den niederbayerischen Fürstenin no. 258, die Vergiftung Ludwigs des Bayern in no. 265,die Einnahme der neuen Veste in München in no. 328, dieLandesteilung in no. 329331, der Kampf zu Alling inno. 34i ( der Tod der Herzöge Ernst und Friedrich inno. 343344, das Bündnis von 1394 in no. 345-346 Anfang,die Einnahme Freisings in no. 347. Diese Berichte sindv on historischem Werte.

61. Verlorenen Fürstenfclder Annalen dürfteno. 239 entstammen, welche die Geschichte von der Ent-hauptung der Maria, der Gemahlin Herzog Ludwigs, be-richtet.

62. Die Gründungsgeschichte der Kirche zu derSwaig hatFüetrer wahrscheinlich für no.189 noch vorgelegen,während sie jetzt verloren zu sein scheint.

63. Auf mündlichen Berichten beruhen wohl dieAngaben über die Söhne Stefl'ans von Simmern und Zwei-brücken in no. 314 und über den Sieg Friderichs I. vonQ er Pfalz bei Seckenhcim in no. 325326.

An Petrus Comestor kann wegen des Inhaltes seiner Chroniknicht gedacht werden; übrigens war er auch kein Minorit, sondern Prä-'nonstratenser.