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Die erste Berufung auf Gr., um eine Nachricht zustützen, findet statt 7,13 (Geschichte des Norix), die letzte130,1 (Abstammung Ornolds und Wernhers von Scheyren);doch ist der Verdacht sehr nahe liegend, dass dieses letzteZitat nur ein Scheinzitat sei, in welchem Falle 113,10(Karl der Grosse; Besiegung des Emirs El Ilakhem 801)das letzte Zeugnis von dem Inhalte der fraglichen Chronikdarstellt. Danach hat sie sicher von Bavarus biszum Jahre 801 gereicht, vermutlich bis zumTodeKarls des Grossen. Ihr Inhalt bezog sich auf die Er-oberung von Armenien durch Ponipeius (zurückgehend aufValer. Maximus), die Absiedlung des Bavarus in Bayern(mit Anlehnung an die Vita Altmanni, die KremsmünstererChronik oder Andreas von Jiegensburg) und die weiterenEreignisse in Bayern (Benutzung der Kaiserchronik), wobeieine besondere Vorliebe hervortritt, Beziehungen zu Frank-reich herzustellen. Es folgte der Ursprung der Könige vonFrankreich (Anlehnung an Gotifr. Viterb. und an antikeUeberlieferungen bei Vergil und Ovid). Bei der Erwähnungvon Gundebaldus Tode 27,14 ist wohl Fredegar benutztworden. Daran schloss sich der Ursprung der Pfalzgrafen,wobei Fredegar, Gotifr. Viterb. und die Genealogia comitumex stirpe Arnulfi dcscendentium Mettensis verwendet wurden;auch die Sachs. Weltchronik hat vielleicht vorgelegen. In41,30 ist wohl eine Eeminiszenz an Wolfram von Eschen-bachs Willehalm, 45,3 eine solche an Wolframs Parzivalund den j. Titurel zu erkennen. Für Thassilos Ehe no. 07scheinen Züge aus Gregor von Tours vorbildlich gewesenzu sein. Bei der Geschichte des Hugbertus 45,25 sindErinnerungen an die Jiömerzüge Friedrichs IL aus denJahren 1232 und 1234 zu Grunde liegend. No. 81—85gehen zum Teil auf französisch-spanische Ueberlieferungenzurück, die sich mit der Tegernseer Quirinus-Legende, Er-innerungen an die bayrischen Pfalzgrafen Hartwig I. und II.und damit auch an die Geschichte der Neugründung desKlosters Altaich verbinden. Es folgten die Kämpfe desKarolus Marcellus, wobei Füetrer das Zitat Alfunsus deTholosa wohl von Garibaldus übernommen hat. SpanischeUeberlieferung ist hier verwendet, die auch auf französischemGebiete geläufig sein mochte, und die Anführung von der