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Bayerische Chronik
Entstehung
Seite
XLV
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XXXXV

war 1 . Auf diese werden auch die einzelnen Stellen vonno. 1G3173 zurückgehen, welche sich an Strickers Dar-stellung- anlehnen.

49. Herzog Ernst. 1. Das mhd. Gedicht 2 und2. Das Volksbuch 3 sind von Füetrer benutzt worden fürdie Geschichte des sagenhaften Herzogs no. 200202. ZurBestätigung der Wahrheit wird Otto von Freysing an-gerufen (ein Scheinzitat); die gar zu unglaublich klingendenErlebnisse des Herzogs auf seiner Fahrt zum hl. GrabeWerden zwar als unverbürgt weggelassen, weil die rechtenGrontsisten nichts davon sagen, doch merkt man, wie leides dem gewandten Erzähler tut, diese sunder und ludigenystori liier nicht vortragen zu können.

c ) Von Füetrer angeführte und direkt oder indirektbenutzte, nicht nachweisbare Autoren.

Bei der bedauerlichen Unzuverlüssigkeit der ZitateFlietrers, welcher sie mehr für einen Schmuck einer histo-rischen Arbeit, als für Zeugen und Wegweiser für denprüfenden Leser betrachtet, ist es nicht möglich zu ganzfesten Schlüssen zu gelangen. Die folgenden Ucbcrlegungenüiirfen daher nur auf grössere oder geringere Wahrschein-Bcbkeit Anspruch machen; auf alle Fälle werden sie geeignetse in, dem weiter forschenden Leser eine erste Orientierungan die Hand zu geben.

50. Garibaldus, der haubtherr in diser materi, derallergelertist edle Coronimt, hat schon viel Kopfzerbrechenverursacht; docli ist eine umfassende Untersuchung überdiesen sonderbaren Chronisten noch nicht gemacht worden.A-üch ich habe sehr viel Zeit und Mühe verschwendet, um(u e Chronik, die damit gemeint sein könnte, aufzuspürenUl id ihre Quellen zu finden. Das Wenige, was dabei aneinigermassen greifbaren 'Resultaten herauskam, ist zumgrössten Teile in den Anmerkungen zu der Chronik mit-geteilt worden.

1 Zu meiner grossen Enttäuschung fand ich bei Joh. de Podio( s - Quelle 14) nichts hievon

2 Herzog Ernst ed. Bartsch, Wien 1809. S. 15125.

3 Ebenda 229305.