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Bayerische Chronik
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Ausstattung' des Cgm. 1, der seine sämtlichen poetischenWerke auf prächtigen Pergamentblättern grössten For-mates enthält und mit einer Wappentafel, in deren Mittedie Wappen von Bayern und Oesterreich prangen, ge-schmückt ist.

Füetrer scheint sich im Auftrage seines Fürsten baldganz der Dichtkunst gewidmet zu haben; die ca. 12 000siebenzeiligen Strophen in der eben erwähnten Handschr.müssen ihn geraume Zeit völlig in Anspruch genommenhaben. Dass er am Hofe geachtet und beliebt war, zeigtam besten der Besuch, den ihm im Jahre 1468 einige Damenvom HofeHerzog Sigmunds von Oesterreich abstatteten.Unter ihnen dürfte sich auch Eleonore, die Gemahlin Herzog-Sigmunds, befunden haben, welche mit dem Arzte undSchriftsteller Heinrich Steinhöwel in literarischem Verkehrstand. Füetrer setzte seinen hohen Gästen einen TrunkWein vor, der ihm nachher durch Herzog Albrechts Rentamtvergütet wurde '. Diese Notiz erklärt leicht das Vorhanden-sein sämtlicher Werke Füetrers in Oesterreich, und die jetztin Donaueschingen befindlichen Handschriften scheinen Sabine,der Tochter Albrechts IV., welche mit Herzog Ulrich vonWirtcmberg vermählt wurde, mitgegeben worden zusein.Zumal an den langen Winterabenden war man für die Unter-haltung dankbar, welche das Vorlesen dieser Dichtungenbot. Zahlreiche Wachstropfen im Cgm. 1 beweisen die Artder Benutzung.

In weit vorgeschrittenem Alter wandte sich der Maler-Dichter aus Dankbarkeit gegen seinen Herrn und wohl aufdessen Anregung noch der Geschichtschreibung zu. Bevorseine bayrische Chronik zum eigentlichen Schlüsse gediehenwar, scheint der Herzog gewünscht zu haben, sie zu be-sitzen. So erklärt es sich, dass Füetrer, obwohl ein richtigerSchluss fehlt, ein Nachwort an seinen Herrn schrieb,

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' Item Ausgaben : Vir ich Maller, als er etlieh frauen geladen he I,'l<i tlcrxog Sigmund von Oesterreich etc. hie was, darob [oder: au"*"*J«2/ wein heilen getrunoken an sunbent abent. Summa 1 fi. yg m ; iziif - 37a. ( ües herzoglichen Kammerschreibers Matthäus Prätal Einnahmen-und Ausgabenbuch von 1467 und 1468). Ji aller findet sich oft stattMaler, so z. B. in dei Ueberschrift des Gemäldes no. 89c von HansHolbein d. Ae. im Basler Museum : Hatis schlegel maller.