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nach welcher vom Kloster an Meister Ulrich 44 PfundPfennige für die Bemalung- der St. Andreaskapelle und derdaneben befindlichen, sowie der Stuben und Vorplätze be-zahlt wurden.
Zunächst wird ihn wohl seine Malerkunst mit demherzoglichen Hofe in Berührung gebracht haben. SchonAlbrecht III. hatte ja einen Maler in seinen Diensten, den„Hanns Gleismy Her, Maller zuMunchen 1437" \ und aucheinen Hofmusikus, den Organisten an der Frauenkirche, ConradPau mann, der aus einem ritterlichen Nürnberger Geschlechtestammte, blind geboren war und auf so ziemlich allen damalsüblichen Instrumenten eine auch auswärts vielbewunderteVirtuosität besass und auch im Buch der Abenteuer ver-ehrungsvoll erwähnt wird. Ganz natürlich kam Füetrer,dessen reger Geist an allem, was mit Kunst und Wissen-schaft zusammenhieng, lebhaften Anteil nahm, auch mit denandern Männern, die am Hofe eine Holle spielten, in Be-ziehung, so mit dem herzoglichen Hofmeister Jörg von Eisen-hofen, dem Kammerschreiber Matthaeus Prätzl 2 , mit dembesonders durch seine Uebersetzungen bekannten ArzteDr. Joh. Hartlieb, mit dem Dichter Andre Hesenlocherund dem für die alten Rittermären so begeisterten .JakohPütrich von Reicherzhausen, der in der Literatur mitseinem an die Erzherzogin Mechtilde von Oesterreich gerichtetenEhren-briefe eine Stelle einnimmt. Von ihm ist er wohl be-sonders in den Kreis der Artusromane eingeführt worden, vonihm wird er seine hoheA r erehrung Wolframs übernommen haben,ihm folgte er in manchen höfischen Ausdrucksformen undbesonders in der Anbringung eines Akrostichons im Buchder Abenteuer. So werden Füetrers Umdichtungen vonArtusepen betitelt, welche am Hofe Albrechts IV. grossenAnklang gefunden haben müssen; dafür zeugt die glänzende
vgl. Muffat, Beiträge zur Geschichte des bayrischen Münzwesens,AbhdJgen. d. k. bayr. Ak. XI, 1, S. 201-261). liefner bestimmte denWert im Oberbayr. Archiv I, 28 offenbar unrichtig auf 2112 h\ =Mk. 3620.-.
1 Oefele, Her. Boic. Scr. II, 20P.
8 Er besass unter anderm auch die wertvolle Handschr. von Ulrichvon Lichtensteins Frauendienst Cgm. 44, worin die Notiz stellt- Istmein Matheiis BratxL