Enti*
Ernte
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Epau
Ervffnungsstück (Ouvertüre) und Vorspiel darunterverstanden.
Entree-billet (spr. Angtrehbilljet), ein Einlaß- oder Ein-trittszettel, eine Einlaßkarte.
Entremets (spr. Angtermäh), einZwischengericht, Neben-gcricht oder Beigericht, welches auf großen Tafeln zumAusfüllen zwischen Hauptschüffeln aufgesetzt wird. Mankann auch Beischüfsel oder Beischüsselchen dafür sagen.
Entrö pot (spr. Angterpvh), eine Niederlage, ein Sta-pelplatz.
Entreprenant (spr. angtcrprenang), unternehmend.
Entrepreneur (spr. Angterprenöhr), ein llnternehmer;auck ein Uebernehmer, z. B. derjenige, der gewisse Lie-ferungen übernimmt.
„Eiitrepreniren (spr. angtcrpreniren), unternehmen undübernehmen.
Entreprise (spr. Angterprise), die llntemehmung, dasUnternehmen.
Entresol (fpr. Angtersoll), ein Halbgeschoß, d. i. einniedrigeres Stockwerk zwischen höher». Man kann auchZwischenstock oder Zwischengeschoß dafür sagen. Dieseletzte Benennung findet fich in Schmiedlin's Ca-tholicon.
Emreteniren (spr. angterteniren), unterhalten, undzwar in beiden Bedeutungen des Franz. Worts, wel-ches fowol versorgen, als auch ein Gespräch mit je-mand führen, ausdruckt.
Entretien (spr. Angtertieng), der Unterhalt und die Un-terhaltung, das Gespräch.
Entrevue (spr. Angterwüh'), die Zusammenkunft, Un-terredung.
Entriren (fpr. angtriren). „Eine größere Ziererei, sagtStutz mit Recht, kann man sich nicht denken, alswenn der Deutsche lieber sagen will, ein Amt entri-ren, als ein Amt antreten. Der Deutsche Ausdruck sagtdasselbe, was der Französische sagt; und für die übri-gen Bedeutungen, in welchen das Französische Wortaußerdem noch gebraucht wird, haben wir versuchen,wagen, unternehmen, und andere untadelhafte Deut-sche Wörter." Für: ich kann nicht darein oder daraufentriren, können wir füglich sagen: ich kann michdarauf nicht einlassen. Nun ist aber noch ein besonde-rer Gebrauch des Franz. Wortes übrig, für welchen dieangeführten-Deutschen Ausdrücke nicht passen; ich mei-ne den, da man z. B. zü sagen pflegt: in jemandesAbsichten, Denk-art, Geist, Vorschlage u.s.w. entri-ren. Allein hier ist die durch Wieland'en, meineich, zuerst versuchte, und schon von vielen angenomme-ne wörtliche Nebersetzung dieses Franz. Ausdrucks, durcheingehen, schon ziemlich allgemein angenommen wor-den. „Diese Begünstigung der Aufklärung aller Art,und unbeschränkter Freiheit zu denken, wodurch er (Münch-hausen) so ganz in den Geist des Königs (Friedrichs)einging." Berl. Monatssch. 178,5.
Enucle'ireti, entwickeln, erklären.
Enumeration, die Auszählung oder das Aufzahlen,das Herzählen.
Ennmeriren, auf- oder herzählen.
Enunciiren* Zn der Kantischen Schule ist das Wortaussagen dafür sehr gebräuchlich geworden: „Das Ur-theil , welches Erkenntniß von einer Sache aussagt,würde ich das logische, dasjenige, welches nnr die Em-pfindung ausdruckt, das ästhetische nennen." Schmidt-Ph i seid eck.
Enveloppe (spr. Angweloop'), 1. bei Briefen, der Um-schlag; 2. als «in Stück der weiblichen Kleidung könn-te es durch Umwurf übersetzt werden. Da aber einMantel darunter verstanden wird, so kann man auchfüglich dieses Wort selbst dafür gebrauchen.
Enveloppiren (spr. angweloppircn), einwickeln, ein-schlagen und verwickeln.
Environ (spr. angwirong), ungefähr. Die O. D. sagenauch beiläufig dafür: Von dem Feinde sind 4000, vonden Unsrigen beiläufig 130 Mann geblieben. Die übri-gen Deutschen sollten ihnen das nicht nachsagen, theilsweil wir für diesen Begriff an ungefähr genug haben,theils aber auch weil beiläufig schon für nebenher oderals Nebensache allgemein üblich ist.
Environs (spr. Angwirongs), die umliegende Gegendoder die Gegend um u.s.w. Lavat er hat die Um-liegenhciten dafür gebraucht, welches aber wol keinGlück machen wird, weil dieses Wort nicht sowol dieumherliegenden Dinge, als vielmehr die Eigenschaft desUmherlicgens bezeichnet. Einige haben auch Umgebungdafür versucht: „Das große und reiche Dresden, undseine interessante (reizende) Umgebung." In der Zeitschr.Deutschland.
Envoye (spr. Angwoäjeh), der Gesandte; welcher zwi-schen dem Ambassadeur (Botschafter) und Charged’affaires (Geschäftsträger oder Geschäftsführer) dieMitte hält. Er ist entweder ein ordentlicher oderaußer-ordentlicher.
Epacten. „So nennt man in der Zeitlehre diejenigenZahlen, welche für ein jedes Jahr das Mondsalter amNeujahrstage angeben, oder welche anzeigen, um wieviele Tage der letzte Neumond vor dem Anfange desJahrs vorhergegangen sei; z. B. für das Jahr 1787.war die Epakte XL, weil der letzte Neumond desJahrs 1736. auf den 20° December fiel, und also beimAnfange des neuen Jahrs das Mondsalker 11 Tage(und einige Stunden) betrug." Gehlers phpsieal.Wörterbuch. Man könnte vielleicht Ueberschußtage da-für sagen.
Epanortbosis; eine Figur in der Redekunst, vermögewelcher der Redner einen von ihm gebrauchten Ausdruck,als wenn er fich versprochen hä.te, zurücknimmt, unddurch einen andern ersetzt. „Ich habe— was sageNn 2 ich?