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1 (1808) A - E
Entstehung
Seite
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Enca

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Ende

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zu hebende Summe angegeben werden soll, vor der Handnoch weiß gelassen oder nicht beschrieben wird.

Eucadriren (spr. angkadrircn), einfassen, einrahmen.

Encausrisdi, eingebrannt. Encaustisdie Mahlerei,eine verloren gegangene Art der Mahlerei der Alten, wo-bei man sichdesWachses, stattOels, bediente, und dieBilder einbranntc. Die Kunst, das Wachs so zuzube-reiten, daß es zum Mahlen gebraucht werden kann- istvon dem Grafen Caylus und dem Preußischen Hof-mahlerEalau wiedercrfunden worden. Die bisher da-mit angestellten Versuche werden unpäßlich encaustischegenannt, weil man sich dabei begnügt, mit Wachs zumahlkln, ohne das Gemahlte einzubrennen. Man solltealso diese Art zn mahlen nur Wachsmalerei nennen.

Eil dies (spr. ang Schcf), als der Oberste. Ein 6ene-ral en chef ist ein Oberbefehlshaber, oder, wenn Gc-

. ncral, trotz feiner undeutschen Betonung, für eingebür-gert gelten soll, ein Tdbergencral. ,

Enchainemenr (spr. Anschän'mang), die Verkettung.

Endiainirenchspr. anschäniren), anketten und verketten.

Euchanriren (spr. augschangtircn), bezaubern.

Encora! pflegt man Tonkünstlern zuzurufen, wenn manwünscht, daß ste das Gespielte oder Gesungene, nocheinmahl wiederholen sollen. Also noch einmahl!

Encouragement (spr. Angk'ragmang), die Ermunte-rung oder Aufmunterung.

Encouragiren (spr. angkuragiren), ermuntern, antrei-ben, Muth machen, wofür man auch muthigcn findet:Umstände können diese Hoffnung starken und zu ge-fährlichen Versuchen muthigcn." Franklin's kleineSchriften, überseht von G. S ch a tz.

Encratiten, Enthaltsame; so nannte man einst gewisseGlaubcnszünftler, die sich von andern dadurch auszeich-neten, daß sie sich verschiedener Genüsse, z. B.deS Weins,des Fleisches u. s. w. enthielten.

Encyclopädie. Eine zur Hälfte wörtliche Ueberschungdieses Grichischen WortS würde Lehrkrcis fein; und ichbin geneigt zu glauben, daß es, in vielen Fällen we-nigstens, ganz bequem dadurch erseht werden könne, z.B. Allgemeiner Lehrkreis für die Schulen, st. .allge-meine Schul-encydopäclie; Lehrkreis der philosophi-schen und mathematischen Wissenschaften, st. philos.und mathem. Encyclopädie. In andern Fällen kön-nen wir Inbegriff, oder mit Sulzern kurzer Begriff,dafür gebrauchen, z. B. Inbegriff der Lat. Muster-schriften, st. lateinische Encyclopädie , oder Ency-clopädie der Lat, classischen Schriften. Eschen-burg sagt:Bezirk, Lehrbezirk käme dem Grichischennahe, wenn es nicht, wie wol bei Lehrkreis noch mehrder Fall sein würde, eher an Cursus erinnerte." Aberbei Cursus denken wir nicht gerade an einen Kreis-lauf ; also auch bei Lehrkreis nicht an Cursus. Für die-ses habe ich Lehrgang vorgeschlagen. E. fährt fort:Ich habe mein encyklopädisches Lehrbuch ein Lehrbuch

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der Wissenschaftskunde genannt, und dis letztere Wort,so viel ich weiß, zuerst gebraucht. Seitdem ist es schonvon mchrcrn, auch in das Repertorium der Allg. Lit,Zeitung aufgenommen worden. Immer aber läßt sichsfreilich für Encyclopädie nicht setzen."

Ueber diesen , vvn E. zuerst gebrauchten Ausdruck wirdin der Allg. Jen. Lit. Zeitung folgendes Urtheil gefällt:Um eine Einleitung in die Wissenschaften zu bezeich-nen, welche ihren Inhalt, Umfang, Nutzen, Verhält-niß gegen andere, nebst der Merhode sie zu studiren undden nöthigsten Hülfsmitteln, angibt, ist Wissenschafts-kunde ein sehr schicklicher Ausdruck, und dem gewöhn-lich gebrauchten Encyclopädie unleugbar vorzuziehen.Nicht zu gedenken, daß diesem Grichischen Worte, aufdiese. Art angewandt, eine ganz fremde, von seiner ur-sprünglichen abweichende Bedeutung geliehen. wird, soist es auch nach dem neuern Gebrauche doppelsinnig, in-dem es bald für die Beschreibung der Form einer Wis-senschaft, bald für eine wirkliche, kürzere oder längereAbhandlung derselben gesetzt wird, da man denn wenig-stens formale und materiale Encyclopädie unter-scheiden müßte, wofür neuerlich einige den nicht sehrschicklichen Ausdruck äußere und innere Encyclopädiegebraucht haben. Für das also, was Sulzer kur-zen Begriff aller Wissenschaften nannte, oder andere,wie S ch m i d , einen Abriß der Gelehrsamkeit nennen,ist Wissenschaftskunde ein sehr bestimmt und analo.gisch- gebildeter Ausdruck." Aber sollte Ei n le itug en dieWissenschaftskundc ein solches Lehrbuch nicht nych be-stimmter und richtiger bezeichnen? Es wirb dabei dochnur eine vorläufige Kunde oder Kenntniß der Wissen-schaften , also nur eine Einleitung in dieselben, und nochnicht eine vollständige Kunde oder Kenntniß der Wissen-schaften selbst beabsichtiget. Uebrihens sieht jeder vonselbst, daß der Ausdruck Wissenschastskunde nur für denhier angegebenen besondern Fall empfohlen wird.

Endeixis, Lat. indicatio, in der Arzeneilehre, die An-zeige oder die Zeichen einer Krankheit.

Endemisch, nmä einem Volke oder dessen Lande eigenist, z. B. eine endemische Krankheit., wofür man ei-ne örtliche sagen kann. Auch einheimisch paßt dafür.Der Scharbock ist in Holland einheimisch." Es mußnicht mit Epidemisch verwechselt werden. S. dieses.

En detail- S. Detail.

Endetth't (spr. angdettirl), verschuldet, oder mit Schul-den beladen oder belastet.

Endossement ( spr. Angdoss'mang), die Uebertragung,das llebntragen, oder die Umschreibung eines Wech-sels. -Gegenwechsel, welches Kinderling dafür vor-schlagt, dürste wol einen falschen Begriff geben. S. En-dossiren.

Elidossent (spr. Angdossent), oder Indossent, derjenige,der einen für ihn ausgestellten Wechsel auf einen andernüberträgt. S. Endognen. Man könnte der Uebertra-

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