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Christliche Kunstsymbolik Und Ikonographie : Ein Versuch die Deutung und ein besseres Verständniss der kirchlichen Bildwerke des Mittelalters zu erleichtern
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Zange.

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(zum Ausreissen der Zähne). Ein Engel löschtdie Kohlen aus, auf denen sie sollte verbranntwerden.

S. Ciiristina. Mit einer Zange, mit der sie grausamverstümmelt worden. Vergl. Pfeil, Schlange,M ü h 1 s t e i n.

S. Martina, mit einer Zange.

Sic war die Tochter eines römischen Consuls, und wurde, aufBefehl des Alexander Severus, unsäglich gemartert 255. Vergl.Scheiterhaufen, Tempel.

S. Macra, mit einer Zange.

Sie wurde 303 zu Rheims gemartert. Man hatte sie mitZangen grausam verstümmelt, und, da sie standhaft fortfuhrden Göttern nicht zu opfern, wurde sie Tags darauf auf glü-henden Kohlen geröstet.

S. Agatha, mit einer Zange oder Schere.

In der Decischen Verfolgung wollte der Exconsul Quin-tial seine unlauteren Wünsche auf die Person und das Ver-mögen der Agathe durchsetzen. Drohungen, wie Schmei-cheln halfen nichts. Da liess er sie als angeklagte Chri-stin in ein Haus der Sünde bringen, dann in einen Ker-ker werfen, und da sie unerschütterlich bei ihrer Wei-gerung beharrte, grausam peinigen uud verstümmeln. Siestarb 251.

S. Eligius, als Bischof, mit Zange und Hammer. Vergl.Hammer.

S. Felicianus, als Bischof, mit Zange und Haken.

Hände und Füsse durchbohrt.

S. Baldomer, mit Zange und Hammer. Siehe Schlosser-gerätli.