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Christliche Kunstsymbolik Und Ikonographie : Ein Versuch die Deutung und ein besseres Verständniss der kirchlichen Bildwerke des Mittelalters zu erleichtern
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Schloss Schlüssel.

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Schloss»

S. Raymund Nonnatus, in dem weissen Ordenskleideder Redemptoristen Unserer Lieben Frau zur Aus-lösung der Gefangenen. Schloss durch die Lippen.Oft Neger um ihn.

Er halte viele Gefangene und Sclaven ausgelöst; sich seihst einMal als Geisel hingegeben und viele Misshandlungen erduldet.Als Strafe für seine Predigten und Bekehrungs-Versuche hattenihm die Mohamedaner die Lippen durchbohrt und eift Schlossvor den Mund gelegt. Gregor IX. ernannte ihn zum Cardinal.Er starb 1240 in seinem Vaterlande Spanien.

Selilossergei'iUhschaften.

S. Apelles, als Einsiedler, mit Schlössergeräth um-geben.

S. Baldohier oder Galsiier, als Hiakonus, Zange in derHand, Schlössergeräth um sich, weil er anfangsdieses Geschäft in Lion getrieben. Er starb 650.

Schlüssel.

S. Petrus der Apostel.

Hie allerältesten Bilder stellen ihn mit Einem Schlüssel inder Hand vor, den er meistens an die Brust drückt. Späterwerden zwei Schlüssel üblicher, Schlüssel des Himmels undder Erde, in der Farbe durch Gold und Silber unterschie-den. Auch findet sich je zuweilen noch ein dritter, Schlüsselder Hölle. Diese bildlichen Darstellungen geben den Gangeinigermassen an, den die kirchliche Lehre von der Schlüssel-gewalt Petri genommen hat. Vergl. Paulus Schwert. Nochist anzumerken, dass sich die Gesichtszüge und die Kopfformvon der ältesten Zeit an als ein fixer Typus erhallen hat.