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Christliche Kunstsymbolik Und Ikonographie : Ein Versuch die Deutung und ein besseres Verständniss der kirchlichen Bildwerke des Mittelalters zu erleichtern
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Rüstung.

vom Glauben vorgezogen hatten. Im Jahr 297 erlitt Gereonmit 318 Streitern den Martyrtod. An einem geschnitztenChorstuhle hat S. Gereon den Maximian unter den Füssen.Ebenso wie man oft den Drachen sieht. Sieg des christlichenHeldenthums über die römische Welt.

S. Venantius, in kriegerischer Rüstung, Fahne in derHand. Eine Mauer zur Seite, von der er herab-gestürzt worden. Unter Decius. 250.

S. Victor von Mailand , mit einem Schwerte. Ofen zurSeite. Siehe dieses.

S. Victor von Marseille, mit einem Schwerte, zer-trümmerte Götlerstatüen oder auch einen Mühlsteinzur Seite. Siehe unter Mühlstein.

S. Victorinus, geharnischt, mit Fahne und Reichsapfel.In einem Mörser zerstossen. Drittes Jahrhundert.Nachdem er auf Befehl des Maximian durch die Strassen vonMarseille geschleift worden, wurde er zum zweiten Mal verhörtund aufgefordert den Göttern zu opfern, aber er trat denAltar um. Darauf wurde ihm ein Fuss abgehauen. Victorwird um das Jahr 300 in eine Mühle geworfen und zerstampft.Siehe unter Mühlstein.

S. Lucius, mit einem Schwerte, Scepter und Reichs-apfel tragend. Siehe unter Krone.

S. Reinoldus, als Ritter oder Mönch, mit einem Hammerin der Hand, mit welchem ihm, da er die Aufsichtüber einen Bau führte, von den Maurern der Schädeleingeschlagen worden.

S. Eupiirasia von Nicomedien. Neben ihr steht einrömischer Soldat mit einem Schwerte.

Sie hatte ihn überredet, dass sie das Geheimniss besitze, sichgegen jede Verwundung zu sichern und so den ersehntenMartyrtod gefunden.