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Christliche Kunstsymbolik Und Ikonographie : Ein Versuch die Deutung und ein besseres Verständniss der kirchlichen Bildwerke des Mittelalters zu erleichtern
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Krone.

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S. Ludovicus, als Bischof, im Franziskanerhabif. BreiKronen neben sich , weil er aus den königlichenHäusern von Neapel, Sicilien und Jerusalem stammte, einVetter Ludwig des Heiligen von Frankreich. Er war Bi-schof von Toulouse und starb 1297. Nach seinem Tode wuchseine Blume aus seinem Munde zum Zeichen seiner unverletz-ten Keuschheit. Das über seine Heiligsprechung erlasseneBreve richtete der Papst an die Mutter Ludwigs 1317.

S. Elisabeth von Hessen. Mit drei Kronen, oder sieträgt zicei Kronen auf der Hand und eine gleicheauf dem Haupte; oder sie trägt Hrode oder hateinen Korb mit Brod und einen Weinkrug zur Seilevon Bettlern umgeben.

Das Symbol der drei Kronen ist ihr als Jungfrau, Weihund Witwe gegeben. Sie war Tochter des Königs Andreas II.von Ungarn und Gemahlin des Landgrafen Ludwig von Thürin-gen und Hessen. Als Kind legte sie beim Eintritt in dieKirche die Krone ab, die sie trug; als Fürstin wollte sieungern mit der Krone erscheinen. Nach dem Tode des Land-grafen Ludwig, der mit dem Kaiser Friedrich nach Palästinagezogen war, und dort starb, wurde sie von ihrem SchwagerHeinrich Raspie hartherzig behandelt und vertrieben. Sie starb1231 zu Marburg. Kaiser Friedrich II. stellte eine kostbareKrone auf ihr Grab. Vergl. Bettler, Brod.

S. Elisabeth von Portugal, mit einer König skr one, zu-weilen im Habit der Franziskaner innen Bettlerneben sich. Siehe dieses.

S. Jucunda. Krone auf dem Haupte,'Palme in der Hand.

S. Febiionia, mit einem Schwerte, Krone zur Seite.

S. Margaretha, mit dem Schwerte, Krone auf demHaupte, einen gefesselten Drachen zu ihren Füssen.

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