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Kind. Kirchen.
Sie stammte aus einer schottischen Königsfamilie; nach demTode ihres Gatten wurde sie mit ihrer Tochter, der heil.Hixta, vertrieben und kam am Rheine mit neun Kindern (Neun-lingen) nieder, die sie wunderbar getauft. Sie alle führtenein gottseliges Leben. Ilixta wirkte Wunder.
S. Marina, Einsiedlerin , in Münchskleidern , ein Kindauf dem Arm.
Ihr Vater, ein Grieche, war nach dem Tode seiner Frau inein Kloster gegangen und hatte Marina mitgenommen, dieein Gcheiinniss aus ihrem Geschlechte machte und sich Ma-rinus nennen Hess. Ein vornehmes Frauenzimmer, das in einemunerlaubten Umgang mit einem Andern gelebt hatte, gab den PaterMarinus als ihren Verführer an. Die härtesten Strafen ertrug dieVerleumdete, ohne zu entdecken, dass sie kein Mann sei, und dasie schimpflich aus dem Kloster gestossen war, nahm sie dasKindlein, dessen Vater sie sein sollte, zu sich und zog esauf. Sie hielt sich immer an dem Klosterthor auf und wardendlich wieder zum niedrigsten Dienste zugelassen. Erst derTod klärte die Verleumdung auf.
HLirclien.
Es wäre ganz unzweckmässig, eine grosse Liste von sol-chen Heiligen, beizusetzen, denen man, als den Fundatorenvon Kirchen oder Stiftern, gemeiniglich dieses historischeAttribut beigibt. Wir lassen hier einige heil. Personen folgen,die sich nebenbei noch durch andere, mehr individualisirendeZeichen unterscheiden.
Carl der Grosse, als Kaiser; mit der Krone auf demHaupte, in voller Rüstung; trägt das Modell derKirche von Aachen.
S. Heinrich II., ebenso als Kaiser, mit dem Modell derKirche von Bamberg.