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Christliche Kunstsymbolik Und Ikonographie : Ein Versuch die Deutung und ein besseres Verständniss der kirchlichen Bildwerke des Mittelalters zu erleichtern
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Kelten. Keule.

Er war von S. Benignus bekehrt worden, lebte als Einsiedlerin der Gegend von Limoges, wo er das Kloster CSt. Leonard)von Noblac stiftete und sich besonders der Gefangenen, unddieses manchmal in wunderbarer Weise annahm. In einerVita des heil. Leonhard wird erzählt, dass König Theodobertvon Austrasien dem Heiligen ein Stück Land bei Noblac ge-schenkt habe, weil die Königin durch sein Gebet in einerschweren Niederkunft sei glücklich gerettet worden. Diesmag der Grund sein, warum er, der sonst Patron der Gefan-genen ist, für Kreissende angerufen wird.

Keule,

wie Schwert, für Martertod und ist wie dieses fast immer einhistorisches Zeichen. Die Keule deutet übrigens meistens aufden Tod von der Hand der Heiden; Schwert auf gerichtlichesVerfahren. Zuweilen auch wird unbekannter Martyrtod durchdie Keule angedeutet. Vergl. Schwert.

S. Judas, der Apostel, mit einer Keule, zuweilen auchmit einem umgekehrten Kreuze.

Die Nachrichten von seinem Tode sind sehr verschieden: einige,er sei mit Pfeilen erschossen, andere, er sei gekreuzigt worden.

S. Apollinaris, als Bischof, mit einer Keule.

Er soll ein Schüler des S. Paulus und der erste Bischof vonRavenna gewesen sein. Die Art seines Martyrtodes ist unge-wiss. (Zu Valence verehrt man einen heil. Apollinaris unterdem Namen S. Aiplomay (starb 525), den man nicht mit demApostelschüler verwechseln darf).

S. Timotheus, mit einer Keule und Steinen.

Schüler des Apostel Paulus. Erster Bischof von Ephesus;wurde an einem heidnischen Feste mit Keulenschlägen undSleinwürfen getödtet.