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Christliche Kunstsymbolik Und Ikonographie : Ein Versuch die Deutung und ein besseres Verständniss der kirchlichen Bildwerke des Mittelalters zu erleichtern
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Glocke. Götzenbilder.

eines T hat. In diesem Antonikreuz hat sich offenbar dieForm des ägyptischen Kreuzes erhalten.

Die Musik als die Kunst der Töne wird in derSculptur zuweile as weibliche Figur dargestellt, die miteinem Hämmerchen an eine kleine Glocke schlägt.

S. Antonius der Grosse. Mit Stab und Glöckchen.

Er wird als Einsiedler oder in einem Ordenskleid dargestellt,oft mit einem Schwein zur Seite. Er war Abt in der Thebaisund starb 356, über hundert Jahr alt. Siehe Schwein.

S. Theodolus , als Bischof , zu seinen Füssen derTeufel , der eine grosse Glocke hält.

Er war Bischof von Sitten oder Martinach im Walliserland.Starb 391.

Götzenbilder. '

S. Julianus, als Bischof mit eitlem Schwerte, umge-stürzte Götzenbilder neben ihm.

Er ist der erste Bischof von Mans (im dritten Jahrhundert).Nach der Legende, ein Römer, Apostelschüler, einer aus derzweiten Ordnung der 70 Jünger. Vom Papste Clemens sei erzum Bischof geweiht, und zur Bekehrung der Heiden nachGallien gesendet worden. Er zerstört einen Jupitertempel, beidem ein entsetzlicher Drache gehaust u. s. w. Vergl. Drache.

S. Possidonius , als Bischofs ein umgestürztes Götzen-bild neben ihm.

S. Willehad, als Bischof, mit zertrümmerten Götzen-bildern.

S. Victor von Marseille, als römischer Soldat. Um-ge stürzte Götzenbilder um ihn, die er in Gegenwartdes Kaisers zertrümmert hatte. Siehe unter Mühl-stein.