Geisel — Glocke.
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Die Geisel ist eine Anspielung auf die Züchtigung des KaisersTheodosius, den er mit dem Banne belegt hatte, weil er zuThessalonich an dem empörten Volke eine unbarmherzige Rachehatte nehmen lassen.
S. Dorotiieus von Tyrus. Eine Geisel in der Hand.Griech. Kirche.
S. Petrus Dasiianus, als Einsiedler, den Cardinaishutzur Seile. Eine Geisel in der Hand, weil er dieSelbstgeiselung empfohlen.
S. Peter von Alcaktara. Mit einer Geisel und einemKreuze im Arm. Taube am Ohr.
S. Processus und S. Martianus. Mit Schwertern, alsMärtyrer, mit Geiseln, weil sie mit Skorpionen ge-peitscht wurden.
Geld. Siehe Bettler, Beutel.
Geweihe, Hirschgeweih. Siehe Hirsche.
Glocke.
Sehr häufig wird in den Legenden erzählt, dass die Glockenvon selber geläutet, um entweder den Tod eines Heiligen an-zusagen, oder ein grosses Fest zu verkündigen. So läutet dieGlocke, die der Carmeliter-Mönch, S. Albertus, hatte giessenlassen, von selbst, als er 1292 starb. Ebenso bei dem Todedes Papstes Leo IX. zu Rom 1054 u. s. w. Den heil. PapstCöleslinus wecken Nachts unsichtbare Glocken zum Gebeteauf, ebenso seine Genossen, in dem von ihm gestifteten Ordender Cölestiner: doch sind mir keine Bilder vorgekommen, indenen hierauf angespielt würde. — Soll beim S. Antoniusdas Glöckchen vielleicht an das von seinen Schülern be-folgte Nachtwachen und Frühaufstehn erinnern ? Oft istdas Glöckchen an ein Kreuz angebracht, welches die Form