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Christliche Kunstsymbolik Und Ikonographie : Ein Versuch die Deutung und ein besseres Verständniss der kirchlichen Bildwerke des Mittelalters zu erleichtern
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Fisch. Fischotter-

Er hat das Kloster Benchor in Down in Irland gestiftet, ausdem so viele grosse Missionäre hervorgegangen. Starb 562.

S. Gregorius von Tours. Neben sich einen Fisch, mit

dessen Leber er einst seinen Vater wunderbarer

.. »

Weise geheilt. Starb 595.

S. Maurilius. Einen Fisch neben sich, mit den Schlüs-seln von Angers.

Ein Schüler des Gregor von Tours, der ihn auch zum Bischofvon Angers vorgeschlagen; dem Maurilius setzte sich dann eineTaube aufs Haupt. Die Vorwürfe, die er sich darüber machte,dass er einst eine heilige Handlung etwas verzögerte (wodurchein Sterbender ohne Sacrainent aus der Welt gegangen war),hatten ihn bewogen, Angers heimlich zu verlassen. DieSchlüssel zur Sacristei fielen ihm ins Meer, als er nachEngland überschiffte, woselbst er sich als Gärtner verdingte.Sieben Jahre lang hatten die Gläubigen von Angers nach ihremBischof suchen lassen. Da sprang einst denen, die nach Eng-land schürten, ein Fisch in das Fahrzeug, der die Schlüsselihrer Sacristei bei sich hatte. Den Bischof fanden sie bald indemüthigen Diensten und führten ihn heim.

S. Ulrich , als Bischof. Einen Fisch neben sich, weilsich ein Stück Fleisch zur Fastenzeit in einenFisch verwandelt hatte. Ein Engel reicht ihm das' Kreuz.

Der Bischof Ulrich von Augsburg war unter Heinrich demVogler und Otto I. lliätig, und starb 993. Seine Heiligsprechungdurch den Tapst Johann XV. war die erste päpstliche Ca-nonisirung,

Fischotter.

S. Cutiibert. Von Fischottern bedient. Schwäne umihn. Eine glühende Säule schwebt über ihm.