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Fahnen.
kette sieben kleine Klöpplein, was an die siebenGaben des heil. Geistes erinnern sollte.}
S. Johannes Cahstranus, als Franziskaner, ein rotliesKreuz auf der Brust, die Kreuzesfahne in derIland.
Ein feuriger Prediger. Er reiset durch ganz Europa, predigteinen Kreuzzug gegen die Türken, den er unter dem JohannesCorvinus mitmacht, indem er im Streite die Fahne vorträgt;so dass ihm zum Theil der Sieg bei Wien zugesclirieben wird.Ein Mann von ausserordentlichen Gaben und grosser Demuth.Starb 1456.
S. Mauriciüs, M., geharnischt, Fahne in der Hand.
Anführer der thebäischen Legion. Der Kaiser Maximinianushatte die Armee aus Italien nach Gallien geführt, um einenAufstand zu dämpfen. Bei Agaunum, am Genfer See, sollteden Göttern geopfert Averden, und die Soldaten sollten aufsneue schwören. Dem Avidersetzte sich die kürzlich aus Asiengekommene thebäische Legion, die nebst ihrem Primicerius(Anführer) Christen geworden war. Der Kaiser liess sie erstdezimiren, dann aber den Rest in den Gebirgspässen völligniederliauen. An verschiedenen Orten sollen einzelne Soldatendieser Legion den Martyrtod erduldet haben, so an mehrerenOrten am Rheine, in Wallis, in der Lombardei, in der Sclnveiz,in Syrien u. s. w. Vergl. Rüstung, Ritter etc.
S. Wenzel von B (ehmen, mit der Königskrone, gehar-nischt. Fahne in der Hand und Schild, in welchem,ein Adler. Zur Seite ein Schwert, um seinen Mar-tyrtod anzudeuten. Der fromme Fürst ist, auf Anstiften seinerMutter, nach einem Gastmahl von seinem eignen Bruder er-mordet worden.