Engel.
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Der verkannte Isidor wurde von seinem Brodlierrn hart ge-halten und oft wegen seiner Trägheit, wie sie es nannten,gescholten. Während seiner Beschauung geschah es, dass seinTagewerk von einem Engel betrieben wurde, wie der Brod-herr einstmals selbst sehen musste. Starb 1170 zu Madrid.
S. Narcissus. Wasserkrüge neben sich. Engel tragenseine Seele gen Himmel,
S. Nicolaus von Tolentiko. Engel singen mit ihm.Sechs Monate vor seinem Tode hörte er alle Nacht die Engelsingen. Vergl. Stern, Schüssel mit Geld.
S. Ulrich. Ein Engel reicht ihm das Kreuz. Fisch zurSeite. Welches man nachsehe.
S. Stanislaus Kostka, als zarter Jüngling. In Jesui-tenkleidung, einen Engel zur Seite.
In Wien in dem Hause eines Akatholischen erkrankt, hatte ereine Vision, Engel reichten ihm das Altarsacrament. Canisiusprüfte ihn lange und sendete ihn endlich nach Rom, zum Cardi-nal Franz Borgia, dem Jesuitengeneral, der ihn aufnahm. Aberschon im zehnten Monate seines Noviziats starb Stanislaus ingrosser Heiligkeit.
S. Columba, M. Mit einem Schteerle. Ein Engel er-scheint ihr, da sie auf dem brennenden Scheiter-haufen steht.
Von königlichem Geblüt. Sie hatte ihr Vaterland, Spanien,verlassen und in Gallien die Taufe empfangen. Sie ist 273unter Aurelian verurtheilt worden. Der Scheiterhaufen wurdewunderbar gelöscht. Später ist sie enthauptet worden.
S. Aldegunde. In fürstlichem Gewände. Die Erschei-nung eines Engels vor sich. Sie geht auf dem Wasser.Der heil Geist, als Taube, hält ihr den Nonnenschleier.Schutzpatronin gegen den Krebs, an welcher Krank-heit sie selber gelitten. Starb G43. Vergl. Taube.
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