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Christliche Kunstsymbolik Und Ikonographie : Ein Versuch die Deutung und ein besseres Verständniss der kirchlichen Bildwerke des Mittelalters zu erleichtern
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Engel.

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Das Bild ist aus dem Ezechiel, wo Mensch steht. Ezech. I, 10.Apokal. IV, 7. Nach dem heil. Augustin wird aber der Evan-gelist Matthäus durch einen Löwen vorgebildet. Dem heil.Hieronymus folgt die jetzige Disposition. (Vergl. Evange-listen.]) Ausserdem aber wird Matthäus auch durch einenBeutel in Händen bezeichnet, oder durch ein Beil, eine Helle-barde, Lanze, Axt, welche letztere Attribute sich auf seinenMartyrtod beziehen sollen, oder endlich durch ein Winkelmass.

S. Paphnutius. In bischöflichen Gewändern. Einen Engelzur Seite, der ihm die Ordensregel gibt.

Er lebte unter Antonius, dem Vater der Einsiedler, in derThebais. Eifriger Gegner der Arrianer, wurde er unter Maxi-min Daja zu den Bergwerken vorurtheilt, nachdem man ihmdas rechte Auge ausgestochen und die linke Kniekehle durch-geschnitten hatte. Solche Verstümmelungen waren in denChristenverfolgungen nicht selten.

S. Eleutherius. Ein Engel befreit ihn von Ruthen-schlägen. Ein Ofen zur Seite. Siehe dieses unterStier COchs}.

S. Francisca Romana. Einen kleinen Schutzengel zurSeite, der ein Levitenröckchen, wie ein Diakon, trägtund die Hände kreuzweis über die Brust legt. Siestarb 1440. Vergl. Monstranz.

S. Cyrillus, der Karmeliter. Ein Engel reicht ihmzwei Tafeln aus den Wolken.

S. Valerianus. Schutzengel neben sich.

Die heil. Cäcilia hatte ihm die Augen geöffnet, dass er seinenSchutzengel sehen konnte.

S. Marcus Eremita. Ein Engel reicht ihm das heiligeSacrament in einem Löffel. Vergl. Wolf.

S. Dunstan, in bischöflicher Kleidung. Umgeben vonden himmlischen Heerscharen. Eine Vision, die er