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Christliche Kunstsymbolik Und Ikonographie : Ein Versuch die Deutung und ein besseres Verständniss der kirchlichen Bildwerke des Mittelalters zu erleichtern
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Einsiedler. Engel.

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S. Onopiirius, als Einsiedler, entweder in Blätter ge-kleidet oder in Felle. Er liest in einem Buche.Manchmal auch auf allen Vieren gehend, im Walde.Jäger und Hunde verfolgen ihn, weil sie ihn für einwildes Thier gehalten..

S. Otiio von Ariano. Eine Hütte zur Seite, auf der einFalke sitzt. Siehe Haus.

S. Pelagia mima. Einsiedlerin.

Sie war vor ihrer Taufe öffentliche Schauspielerin zu An-tiochien und hiess Margaretha. Während einer Kirchenver-sammlung ging sie geputzt über den Markt, zog die Augender ganzen Versammlung auf sich und erregte Aergerniss.Durch die Predigt des heil. Nonus wird sie bekehrt, ändertihren Namen und lebt in einer Höhle auf dem Oelberge beiJerusalem.

S. Petrus D^mianus. Siehe Geisel, Cardinalshut.

S. Sabas. Siehe Apfel.

S. Sebaldus , auch oft als Pilger mit Muschelhut undPilgerslock. Eine Kirche tragend. Siehe Ochsen.

S. Serapion, aus dem Fenster gestürzt.

S. Sopiironia. Vögel bedecken ihren Leib mit Blumen.

S. Tiieodosius. Siehe Geldsäcke.

Engel.

Die Engellehre der ältesten christlichen Zeit, wie sie theil-weise in dem Neuen Testamente, umständlicher aber beieinigen Kirchenvätern vorkömmt, hat ganz und gar den Cha-rakter der hebräischen Geheimlehre bewahrt. Noch jetzthaben die Ansichten unserer Juden von den Engeln und Teu-feln die frappanteste Aehnlichkeit mit der Darstellung alter

christlicher Kirchenlehrer. Die Einlheilung der Engel in eine