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Christliche Kunstsymbolik Und Ikonographie : Ein Versuch die Deutung und ein besseres Verständniss der kirchlichen Bildwerke des Mittelalters zu erleichtern
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Edelsteine Einhorn.

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wissen Unwahrheit dargestellt würden; und dass in dieser fal-schen Darstellungswcise der Grund zu der zahllosen Mengeheil. Königstöchter und heil. Prinzen zu suchen sei, derenSich fast jede alte Diöcese zu rühmen suche. Es mag sein,dass man die feierliche und prächtige Darstellung der Märtyrerschon frühe nicht mehr begriffen und zu erklären verstanden.Es ist wol möglich, dass die prachtvolle Ausstattung der Ge-wänder zu dem Irrthum von einer königlichen Abstammungverleitet hat, und dass sich allerlei Fabelhaftes oder Mythi-sches an jene verehrten Persönlichkeiten gebunden hat, vondenen wir allerdings mit Sicherheit oft nichts mehr wissenals ihren Namen und ihren Tod. Die ursprüngliche Bedeu-tung der Edelsteine ist aber bei allem dem ganz ausser Augengelassen. Es Hesse sich durch viele Belege darthun, dass dieGläubigen in solchen Edelsteinen das kostbare Blut derMärtyrer anzudeuten pflegten. In gleicher Weise deuten dieEdelsteine, die sich in Arm- und Schaftkreuzen befinden, aufdie Wundmahlen des Herrn, und nicht ohne symbolischen Grundhaben die alten Goldschmiede so gern den Karfunkel an dendrei Ecken angebracht.

Eingeweide.

S. Erasmus , als Bischof, eine Winde zur Seite (umwelche oft blutige Gedärme), weil ihm die Gedärmeaus dem Leib gewunden wurden.

S. Anzano in der Kleidung der jungen Männer desfünfzehnten Jahrhunderts. Herz und Leber hallend.

Eiillioi11.

Das Sinnbild des Einhorns hat vielerlei Vorstellungen zuge-lassen und wir finden es in der Tliat in der christlichen Sym-bolik auf die mannigfachste Weise bezogen. Die älteste Christ-