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Christliche Kunstsymbolik Und Ikonographie : Ein Versuch die Deutung und ein besseres Verständniss der kirchlichen Bildwerke des Mittelalters zu erleichtern
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Dornen Dornenkrone.

S. Gerlacii, einen Dorn im Fusse.

Er hatte sich an dem Fusse, mit dem er in seiner Jugend

nach seiner Mutter getreten, aufs schmerzhafteste verwundet.

Vergl. unter Esel.

Die zehn tausend Märtyrer auf dem BergeArarat, unter Hadrian. Sie werden von den Ber-gen herab geworfen und spiessen sich in grosseDornen und Stacheln. Gewöhnlich als Seitenstückzu den Martern der 11,000 Jungfrauen.

Allegorische Darstellung der Armuth. Giottostellte die Armuth als ein Weib dar, die Christusan den heiligen Franziskus vermählt; Engel dienenals Zeugen bei dieser Trauung. Sie steht in Dornen.Buben verspotten sie. Diese Auifassungsweise ausDantes Paradies genommen.

nONlIlUSdl.

S. Maximus von Nola, als Bischof. Ein Dornbusch, andem eine Weintraube hängt, steht ihm zur Seite.Siehe Weintraube.

S. Nicolaus von der Flue, genannt Bruder Clausals Einsiedler, mit einem Dornbüsche, in den ihneinstmals der Teufel geworfen hatte. Starb 1^87.

Dornenkrone.

S. Johannes de Deo. In Franziskanerkleidung. Dor-nenkrone auf dem Haupte, die ihm, während desGebets, die Mutter Gottes in der Kirche zu Granadaaufgesetzt. (Tision.) Einen Strick um den Hals, andem zwei Töpfe oder Körbe hangen, weil er insolcher Weise in Granada umhergezogen, und fürsein Spital die Nahrung zusammengebettolt,