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Christliche Kunstsymbolik Und Ikonographie : Ein Versuch die Deutung und ein besseres Verständniss der kirchlichen Bildwerke des Mittelalters zu erleichtern
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Christusbilder.

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je verschiedenartiger die Meinungen über die Person Christiwaren. Für die christliche Kunstentfaltung sind sie ohne er-hebliche Einwirkung. Vielleicht sind die wenigen Ausnahmen,die sich noch durch den Reiz des Alterthums, den sie mit sichführen, mögen erhalten haben, nach gnostischen Bildern gefertigt.

Bildnisse Christi, Christuskindchen, Erschei-nungen Christi, Visionen.

S. Veronica mit dem Schweissluche, auf dem das Antlitzdes Herrn.

Im Mittelalter wurde oft das Tuch (sudarium) selber Veronicagenannt. Spätere Legenden berichten Veronica habe jene Fraugeheissen, vor deren Thüre Christus auf dem letzten Gangeermattet niedergesunken sei und die ihm ein Tuch zum Ab-trocknen seines Schweisses gereicht habe, in das sich dasgöttliche Antlitz abgedrückt.

S. Johannes Gualbertus. Im Kleide des von ihm ge-stifteten Cönobiten- Ordens von Vallombrosa (vallisumbrosa 1038), ein Bildniss Christi in der Hand.

S. Hedwig im Nonnenkleide. Zeichen des fürstlichenStandes, Krone, Hermelinmantel neben sich, Bildnissder Jungfrau Maria und des Christuskmdchens tra-gend. 1243. Vergl. Schuhe.

S, Anselmus von Canterbury, als Bischof mit einemBuche (Kirchenlehrer), Christus und die JungfrauMaria als Erscheinung vor sich.

Ein grosser Kirchenlehrer und Flrzbischof von Canterbury.Starb 1109.

S. Antonius von Padua, als Franziskaner , Lilien-stengel und Christuskindchen tragend.

Ein grosser Prediger. Der Wirth, bei dem er einst übernachtet,hatte eine Helle in dem Zimmer des frommen Paters bemerkt