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Christliche Kunstsymbolik Und Ikonographie : Ein Versuch die Deutung und ein besseres Verständniss der kirchlichen Bildwerke des Mittelalters zu erleichtern
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Berg, Iliigel. Bettler und Beutel. 23

Flüsse des Paradieses ausstrümen. Die vier Flüsse bedeutendie vier Evangelien.

Als Attribut: bei

S. David von Wallis , als Bischof, auf einem Hügelstehend, der sich unter seiner Predigt erhoben halte.Eine Taube auf seiner Schulter.

Bettler iiml Beutel,

allgemeiner Ausdruck für Almosen geben und Wohlthätigkeit,daher hier zusainmengestellt.a} Bettler,

meist durch Blosse und leibliche Gebrechen, zugleich aber auchdurch frommen Ausdruck und demülhige Haltung charakterisirt.

Elisabeth, Königin von Portugal, mit der Königs-krone, im Habit der Franziskaner innen. Bettler um sie.Sie war die Tochter Peter I., Gemahlin des Königs Dio-nys von Portugal. Ein böswilliger Page wusste durch Ein-flüsterungen Argwohn gegen die eheliche Treue der Königinzu erregen. Der König befahl, den Diener, dem Elisabethihre Gunst zuwendete, in einen brennenden Kalkofen zu werfen.Durch wunderbare Fügung traf das Loos den Verläumder. Nachdem Tode ihres Gemahls nahm Elisabeth das Klosterkleid desdritten Ordens S.Francisci und starb 1338, nachdem sie öftersden Krieg vereitelt hatte, immer ein Bild des Friedens, stetsbarmherzige Werke übend.

S. Elisabeth von Hessen, als Matrone, Brod und Weintragend, von Bettlern umgeben; siehe unter Krone, Brod.

S. Johannes Calybita. In der Kleidung eines Bettlers,ein Ecangelienbuch in der Hand, manchmal eine Hüttezur Seite, weil er sich nach dem Spruche des Evan-geliums (jUallli. 19. 21.) freiwillig seines Reichlhumsbegab.