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Christliche Kunstsymbolik Und Ikonographie : Ein Versuch die Deutung und ein besseres Verständniss der kirchlichen Bildwerke des Mittelalters zu erleichtern
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Bäume. Wilde Bestien.

nur aus späterer Zeit. Die älteren Bilder sind immerbekleidet.

Kr war Arzt in Nikomedien, Leibarzt des Kaisers GaleriusMaximus; anfangs Christ, dann Abtrünniger. Wieder zurück-gekehrt in die christliche Kirche verschenkte er alle seineGüter und erlitt freudig den Martyrtod. 303.

S. Paphnutius, der Martyr, (besonders in der grie-chischen Kirche) an einen Palmbaum, oder Pfahlgenagelt.

S. Sabas, der Marlyr (Griechische Kirche). An denFingerspitzen aufgehangen an einem Feigenbaum.

S. Salvator ab Horta. In Franziskaner hülle, trägtein Bäumchen in der Hand und geht über glühendeKohlen.

S. Sebastian, an einen Baum, häufiger an einen Pfahloder Säule gebunden. Mit Pfeilen erschossen, siehePfeil.

S. Tiieodula. Mit den Füssen an eine Cypresse ge-'nagelt. Nagel in den Füssen.

S. Zoe mit den Haaren an einen Baum aufgehangen.

Wilde Bestien.

Hierzu ist insbesondere zu vergleichen: Bär, Löwe,S c h 1 a,n g e u. s. w. Ich verweise aber unter diesen Artikeleinige Märtyrer deren Attribute: «wilde Thiere, einergewissen festen Individualisirung ermangeln und deshalb zuverschiedenen Zeiten von den Malern verschieden dargestelltworden sind.

S. Januarius, 31., als Bischof (von Bonevent) vonwilden Filieren umgeben. Ein glühender Ofen steht ihmoft zur Seite. Manchmal auch ist er selbst an einenBaum gebunden. Schwert, als Zeichen des Märtyrers.