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welchen ein grosser Theil sehr uneben ist, vorzüglich nördlich vom Potomakflnß, wodurch die Kosten der Eisen-bahnen wegen der schweren Aus- und Abträge sehr vermehrt werden; ungeachtet dessen sind dort nun 5000englische Meilen Eisenbahnen fertig, die im Allgemeinen gute Renten geben und 130,000,000 Dollars kosten.Dieses alles ist im Lause von 13 Jahren vollendet worden.
Die Bemerkungen, welche ich hier mit Rücksicht auf Rußland mache, lassen sich in größerem oder kleineremMaaße aus ganz Europa, mit Ausnahme der Insel England und Schottland, anwendeu. (Die britischen uner-meßlichen Besitzungen in Indien sind dagegen in dieser Beziehung noch sehr im Argen, und weiter zurück alsEuropa. Dasselbe gilt von Kanada. A. W. Bepse.)
Deutschland zeichnet sich durch langsamen Fortschritt im Eiscubahnbau, aber durch weise Prüfung desBestehenden aus. (In Belgien ist man durch schnellen, obgleich etwas übereilten Bau dem öffentlichen Verkehrso schnell zu Hülfe gekommen, daß dieser auch dem Gouvernement dafür reiche Hülfsguellcu zuflicßcn läßt, ohnedie seine schweren Criscn in den letzten Jahren wohl schwerlich so glücklich übcrstandcn worden wären. A. W. Bcyse.)
Die Fahrt auf den belgischen Eisenbahnen ist beispiellos wohlfeil, z. B. nur 1V^ Centime pro englischeMeile, während in Amcriea die Preise im Mittel 5 Cents für dieselbe Distanz betragen. Belgien, mit einemFlächenraum von 12,569 englischen ^Meilen und einer Bevölkerung von nur 4,230,000 Seelen, hat in diesemAugenblick eine größere Eisenbahnlinie fertig, als irgend ein anderer europäischer Staat. Ich könnte die Vor-theile der Eisenbahnen noch weit mehr hervorhcben, aber ich will mich damit begnügen, noch eine zu nennen,nämlich die Nürnberg-Fürther-Bahn, welche nur 4'/? Meilen (englisch) lang ist, und doch für die Aetionärsein besseres Resultat gegeben hat, als irgend eine andere europäische Bahn.
Die Bevölkerung Nürnbergs ist 38,000 (?), jene von Fürth 25,000 (?), und die Zahl der Reisenden war:im Jahr 1836: 449,399, die Dividende 19 Proccnt,
„ „ 1837- 469,304, „ „ 17 V 2 „
„ „ 1838: 439,889, „ „ 17 „
Es kann keinem Zweifel unterworfen sehn, daß Eisenbahnen in allen Staaten Deutschlands und anderswoeine gute diente abwerfen müssen, wenn sie zweckmäßig und wohlfeil angelegt werden. (Mein Freund hattesich nicht die letzten Jahrgänge von der Frequenz und der Dividende der Nürnberg-Fürther-Eiseubahn verschaffenkönnen, und ich mag sic hier nicht wiederholen, aus Furcht, langweilig zu werden, weil die Berichte längstdarüber veröffentlicht und hinreichend bekannt sind. Auch konnte er nicht den Acticnschwindel kennen, der durchdiese vielleicht allein zweckmäßig erbaute Bahn, von einem Ingenieur, der America gesehen hatte, in Deutschlandhervorgerufen wurde, für Bahnen, die nach dem millioncnfrcssenden englischen Bausysteme auf dem Papiere ent-worfen worden waren, ohne Sachkenntnis und Verstand. Jedem vernünftigen Menschen, der etwas mehr gesehenhat, als den „eigenen Herd", muß dies natürlich höchst lächerlich Vorkommen. Dennoch hat Nürnberg denBeweis geliefert, daß Bahnen, zweckmäßig an der rechten Stelle und mit wenig Kosten angelegt, allein fürDeutschland Heil bringen können, sowohl für Aetionärs als für das Publikum. A. W. Behse.)
Schweden und Norwegen, mit einem Flächeuraum von 284,530 siZMcilen und einer Bevölkerung von
4,150,000 Seelen voller Energie, werden gewiß nicht lange hinter ihrem Zeitalter Zurückbleiben; sic werden sichauch bald die Herrschaft dcö Willens über Zeit und Raum zueigncn durch den Bau von Eisenbahnen, indemsic die Endpunkte des Landes einander cntgegenrücken.
Die hier besprochene Maschine eignet sich besonders für niedriges Sumpfland, oder Alluvialboden, Flußthälerund Seen zu Überdrücken. Für Häfen, Faugdämme, Deckwerke, und dem Occan oder reißenden Strömen Landabzugcwinnen, wird man sie unschätzbar finden.
(Gez.) Obrist Joseph Cowdin.
Auszug eines Briefes von New-Orleans an einen Corrcspondcnten in New-Uork:
„Die Dampfmaschine wird diesen Staat völlig umwälzen, sowie die angränzenden Staaten, was vorzüglicheEisenbahnen betrifft. So unglaublich es auch erscheinen mag, die Maschine schlägt die beiden Pfähle iw 2Minuten und 2 Sccunden ein, und sägt ihre Köpfe ab, ohne daß die Pfähle vorher zugcspitzt werden, wie beigewöhnlichen Rammmaschineu.