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Der Page des Kaisers : Ein Gedicht von der Treue
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Die Wirren.

(Tort aus der Vende'e, der ewig treuen,Schwing' dich, mein Lied, in's Inselland,Wo ringsum loht des Aufruhrs BrandUnd alle Schrecken sich erneuen,Die einst im Nachbarland gewüthet,Das königlos drum unbehütet.Toll ist das Treiben in Madrid,Verrätherisch umschleicht die NäheDes Thrones des Aufruhrs höchstes Wehe,Der immer enger die Schlingen zieht.Ein Günstling, den Ränke emporgebracht,Reisst nieder der Gesetze Schranken,Indess er des eignen Wahnsinns GedankenZur magna carta des Landes macht.Die reichen Schätze der neuen Welt,Missbraucht er zu eignen lüsternen Launen;Verwirklicht, was seinem Wahnwitz gefällt,Was Willkür und Laster in's Ohr ihm raunen;Dem Throne vermessen wühlend das Grab,Kehrt er das Volk vom König ab.

Ohnmächtig worden sind Gewalten,Die es seit Saeculn schufen gross;

Das Land ist in Parteien gespaltenNicht Rettung birgt ihr blut'ger Schooss :Schon rührt das Volk sich, streckt die Hand,Die knorrige, aus nach dem Purpurgewand,Und will den lumpenbedeckten RückenMit dem besudelten Purpur schmückenWeh! wenn das Volk beginnt zu handeln,Und sich sein Schicksal selbst bestimmt;0, welcher Heros unternimmtEs wohl, den Tiger zum Lamm zu wandeln?

Ein Genius hat im Nachbarland,

Den Aufruhr erstickt mit starker Hand,

Der siechen Welt ein junges Leben,

Und Grösse seinem Volke gegeben.

In Spanien herrscht dräuender Jammer,

Der, wie ein niemals rastender Hammer,

Des Volkes Glück und Frieden zertrümmert,

Das unter Qualen ächzt und wimmert;

Es ruft den bronzenen Kaiser auf,

Zu neuer Siege Kometenlauf:

Und über der Berge granitne Bogen

Ist, blutigem Aufruhr eine Wehr,

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