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Der Page des Kaisers : Ein Gedicht von der Treue
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Der

..Ajraf Kcrvegan von altem Gesohlecht,Ein würdiger Enkel wackrer Väter,

Graf.

Zu üben an seinen Pächtern und Mannen:Man übt an Andren friedeverklärt,

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Steht für den König und sein Recht,

AVas man an sich des Guten erfährt;

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Ficht herzhaft gegen die Verräther.

Der rechte "Weg das Weh zu bannen.

Die Könige haben Ehre nnd Macht

Einst seinen stolzen Ahnen gegeben

Die brachten dann in Gefahr und Schlacht,

Ein Edelmann von altem Schrott

Zum Danke.gerne dar ihr Leben:

Macht freches Treiben er zu Spott,

Denn für den Glanz, die Pracht im Frieden,

Steht männlich gegen jeden Schelm

Bringt der Vasall treu in Gefahr,

Der ihn durch Uebermuth erboste,

Dem Fürsten seine Dienste dar:

Und sorgt, dass blank sein Ritterhelm

Schirmt er doch, was ihm selbst beschieden

Und in der Scheid' das Schwert nicht roste

Und bietet, gepanzert vom Eigennutz,

Er hat in jungen Jahren gefreit

Dem Feinde Trotz zu eignem Schutz.

Gar eine zarte Edelmaid,

Es war, wie alte Geschichten melden,

Des Nachbars, der ihm gleichgesinnt,

Ein Stamm von treuerprobten Helden;

Vielholdes, anmutlivollcs Kind,

An seiner Väter bewusster Tugend

Das sanft von Angesicht und still

Nährt sorgsam jeder nächste Spross

Das Herz nicht schweigen lassen will

Die Keime der Treue in erster Jugend,

Und, wenn es gilt, auf seinen Schlag,

Und zieht sie in frommer. Einfalt gross.

Ein Evangelium horchen mag,

Dem Grafen lachte in jungen Jahren

Tief in des Busens schneeiger Hülle

Der Jlofgunst goldner Sonnenstral,

Die heiligsten Gedanken reift

Doch zog er es vor, im eignen Thal

Und erst, wenn geläutert ihr frommer Wille

Die Huld, die er am Hof erfahren,

Von seiner Frucht die Schaale streift;

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