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Der Page des Kaisers : Ein Gedicht von der Treue
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e.

^s hat der Sprecher auserzählt,Und auch die Muse innehältUnd während das Schiff auf den "Wassern treibt,In Schweigen versunken Alles bleibt;Längst mit dem scheidenden SonnenlichteVerglühten des Abends Purpurrosen.Es hatten im Dunkel gehorcht der GeschichteDie still gewordenen Matrosen.Und Niemand sah den jungen Mann,Den edlen Grafen Kervegan,Der leise genaht, mit flammenden AugenUnd mit begeistrungsvoller Mien',Fast jedes der Worte aufzusaugen,Sich mit dem Vater zu opfern schien;Und Niemand sah wie vom Verdecke,Der Kaiser allgemach verschwand,Und unter den Horchern in einer Ecke,Gespannten Ohrs selbst horchend stand.Und wie, als der Treue heiliger SiegErzählt war, und ringsum Alles schwieg,Nur wenige Worte leis' ertönten,Zu ehren den Muth der Todgekrönten,So einfach und so inhaltschwer:0 diese Menschen!" und nicht mehr!

0 diese Menschen! In ihrem Handeln,

Unbeständig und wechselvoll IVon Tausend Einen sieht man wandeln,

Dass seinen Pfad man vergolden soll;Kaum nach tausend und tausend Jahren

Einen Schüler der Meister fand,Der, ein Prophet unter wüsten Schaaren,

Wallt den goldenen Pfad im Land.

0 diese Menschen! Der Treue Kitter

Sollten sie sein in aller Zeit;Aber der Dienst für die Göttin ist bitter,

Und ihr Gewand ist ein Nessuskleid."Wer mag dessen Schmerzen ertragen?

Wer mag sein Opfer bringen der "Welt?0, wen kümmert's in unsren Tagen,

Für die Idee zu sterben, ein Held!

0 diese Menschen! Des Einen Gottes

Tausendfältiges Zerrgebild;Doch ein Gottmensch wird Ziel des Spottes,

Er ist's, den der Haufe schilt:

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