Grosses vermag er nicht zu fassen,Mag es kaum ahnen halb und halb,
"Wo verketzernd opfern die Massen,Ist's nur immer „ein goldenes Kalb"!
0 diese Menschen! Wirkt Einer von ihnen,
Wie es sein innerer Gott ihn heisst,Wenn, der lechzenden Menschheit zu dienen,
Schafft in Wort und That sein Geist, —Lasst uns ihn preisen den Einen von Allen,
Lasst uns verkünden seinen Ruhm,Auf seinen dornigen Pfaden wallen.
Stärken soll Uns sein Martyrthum.
Es war erzählt, und flüsternd leiseStand Alles ringsherum im Kreise,
Als es erklang aus einem Munde:„Das ist vom Vater die herrliche Kunde,„Vom Vater, der für den König litt;„Nun aber bericht' uns auch vom Sohne,„Von ihm, der für die Kaiserkrone,„Ein Held, in heissen Kämpfen stritt.„Der Vater focht an des Königs Seite,„Der Sohn an jener des Kaisers heute;„Der Kervegan altes Herrengeschlecht„Stand immer nur für des Königs Recht,„Wie kam es, dass der Sohn sich Reiser„In Kämpfen pflückt für den kleinen Kaiser?"Und Carnac sinnt von Neuem; um ihnDie Männer den Ring, den lebend'gen, ziehn,Und was er in seiner Begeisterung sprach,Das dichtet ihm treu die Muse nach.
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